„Irgendwann später“ ist die Welt urban, global und digital. Also für alle aussichts- und perspektivlos. Nicht nur für die fünf Nerds voller Angst, die sich „Die Freunde“ nennen, und die bisher mit Games irgendwie überlebt haben. Sie versuchen, sich der Ausbeutung, der Inflation, den Seuchen, den Kriegen und den Naturkatastrophen digital entgegenzustellen.
Dies soll durch einen „RCE“, also einen Angriff, bei welchem Zielsysteme aus der Ferne attackiert werden können, geschehen. Das Buch bewegt sich langsam auf dieses eine Ereignis zu. Am Ende bleibt für alle die Hoffnung, es das nächste Mal besser zu machen.Mein Fazit:
Sibylle Berg führt inhaltlich und sprachlich die Horrorvision des 2019 erschienenen ersten Bandes fort. Intelligent und grotesk erzählt sie den letzten Versuch einiger Hacker, die Welt doch noch zu retten. Notwendig und hilfreich auch das Glossar.
Empfehlung:
Für alle, die das Digitale lieben oder hassen und natürlich auch jene, denen "GRM" gefallen hat. Das Buch wird in jeder Bibliothek seine Leserinnen und Leser finden.
Ute Schweitzer

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen