Elena Alvarez ist Halbspanierin, lebt in Berlin und arbeitet dort für einen renommierten Galeristen, der nun in Valencia eine neue Zweigstelle eröffnen will. Dafür braucht er unbedingt einen loyalen Mitarbeiter, der ihn in Valencia vertritt und seine Entscheidungen durchsetzt. Die Filiale soll nämlich genauso aussehen wie alle anderen Galerien seiner Kette.
Die spanischen Architekten hingegen, die für das Projekt des Umbaus das richtige Gebäude gefunden und deshalb den Auftrag des Umbaus erhalten hatten, möchten dort eine moderne und revolutionäre Galerie schaffen, die auch den jungen einheimischen Künstlern eine Möglichkeit gibt, sich ansprechend zu präsentieren. Jetzt soll Elena diejenige sein, die für den Chef vor Ort die Arbeiten überwacht und im Sinne ihres Chefs lenkt, denn sie sollte keine Verständigungsprobleme haben. Allerdings weiß der nicht, dass Elena kein Spanisch spricht. Ihr Vater hat nämlich nie zugelassen, dass sie seine Muttersprache lernt oder irgendwas mit Spanien zu tun hat. Da Elena sich diese tolle Karrierechance nicht entgehen lassen will, macht sie sich trotzdem auf den Weg in ein fremdes Land und übernimmt dort mit gemischten Gefühlen den heiklen Auftrag. Als sie die Pläne von Carlos und Arnau für die Galerie und auch einige der Künstler kennenlernt, ist sie überzeugt, dass dies für alle Beteiligten ein großer Erfolg werden würde. Aber bis dahin gibt es noch viele Hürden aus dem Weg zu räumen, die für Elena auch eine große persönliche Herausforderung bedeuten.Mein Fazit:
Eine scheinbar einfache Geschichte, die aus den gewohnten Zutaten wie Liebe und Familie und vorhersehbaren Ereignissen besteht. Aber nicht nur die bildhaften Beschreibungen des malerischen Landes machen das Buch zu einer erfrischenden Urlaubslektüre, man bekommt dabei auch interessante Einblicke in die moderne Kunstszene.
Nelly Gamper, Bibliothek Haslach

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