Joel hat sowas wie einen Corona-Jetlag. Der 17-jährige hat gefühlte 20 Jahre im Haus verbracht ohne ordentliche soziale Kontakte. Der Einzug der Influencerin Merle in die Dachwohnung seines Hauses bringt ihn zurück ins Leben.
Bei Merle und ihren Mitbewohnern ist Dauerparty. Für Merles „Green-Living-Blog“ recherchiert Joel in Sachen Lebensmittelverschwendung. Dafür verabredet er sich zusammen mit drei jungen Frauen zum „Mülltauchen“. Nach Ladenschluss wird in Containern vor Lebensmittelgeschäften nach noch essbaren Lebensmitteln gesucht. Joel erfährt dabei, dass Mülltauchen nicht nur ein soziales Engagement, sondern für viele Menschen – darunter auch die 18-jährige Kira – nichts als ein Mittel zum Überleben ist.Mein Fazit:
Sprachlich nicht der große Hauer, das Thema Lebensmittelverschwendung ist aber ein wichtiges. Die Recherche dazu und die Darstellung desselben sind gut gelungen.
Empfehlung:
Na ja, etwas besseres Lesefutter.
Michaela Grüner, Stadtbibliothek Bruneck

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