Paula hat in ihrer Jugend eine Lehre als Goldschmiedin begonnen, weil es schon immer ihr Herzenswunsch war, in der alten Goldschmiede in ihrer Nachbarschaft zu arbeiten. Als aber der alte Herr, bei dem sie so viele Stunden verbracht hatte, starb, konnte sie hier ihre Gesellenprüfung nicht mehr ablegen. Sie wünschte sich innigst, dass ihre Eltern ihr erlauben würden, dies bei einem anderen Goldschmied machen zu dürfen. Leider hatte ihre Mutter aber ganz andere Pläne für die Tochter.
Die sollte nämlich nach Frankfurt ziehen und dort in der Großstadt einem ordentlichen Beruf nachgehen und so etwas aus ihrem Leben machen. Paula konnte sich dem nicht widersetzen und nahm einen Job als PR-Agentin einer bekannten Firma an, aber glücklich wurde sie dabei nicht. Als sie im Winter aus beruflichen Gründen in ihr Heimatdorf zurück musste, wurde ihr erst klar, was ihr das Leben hier mit einem kreativen Beruf hätte geben können. Da geschieht plötzlich Unerwartetes: Über Nacht zieht der Winter ein und schneidet durch die starken Schneefälle Teile des Dorfes von der Außenwelt ab. Nun zeigt sich, was eine gute Nachbarschaft ist. Paula wird mit ihrem großen Organisationstalent zum zentralen und wichtigen Sammelpunkt für die Nachbarfamilien, weil sie dank der einzigen Funkverbindung den Kontakt mit den Rettungsmannschaften herstellen kann. Dabei lernt sie so ganz nebenbei einen netten jungen Mann kennen. Ob aus dieser Funk-Bekanntschaft mehr werden kann?Mein Fazit:
Das Buch ist ein netter, flüssig zu lesender Roman, der einen in eine verschneite Winterwelt versetzt. Die Beschreibungen sind sehr bildhaft. Auch ein kleiner Einblick in die Welt der Goldschmiede ist überaus interessant. Für gemütliche Abendstunden geeignet!
Nelly Gamper, Bibliothek Haslach

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