20.9.13

Herr Klee und Herr Feld

von Michel Bergmann

Kurzbeschreibung:
Zwei jüdische Brüder, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, ziehen in vorgerücktem Alter in einer Frankfurter Villa zusammen: Moritz, ehemaliger Professor und Witwer, und Alfred alias Freddy Clay, Schauspieler – Paraderolle: Vampir. Als Moritz‘ Haushälterin unerwartet kündigt, stürzt dies die Männer-WG in eine ernste Krise – bis sie in Gestalt der jungen, schönen und gescheiten Zamira Ersatz finden. Das Besondere: Sie ist Palästinenserin. Aus dieser Konstellation erwachsen viele Diskussionen, vor allem jedoch ein enges, liebe- und respektvolles Miteinander. Es gibt aber auch Konflikte, die an den Wurzeln der Hauptfiguren rühren…

Mein FAZIT:
Vor allem sind es die Erzählweise und die starken Figuren, die einem ans Herz wachsen – Lachen und Trauer liegen in dieser Geschichte nahe beieinander.
Übrigens: Es handelt sich um den 3. Teil der „Teilacher-Trilogie“ von Michel Bergmann, die ersten beiden Bände muss man jedoch nicht gelesen haben.

Zielgruppe:
Ein Roman, der seine Berechtigung in jeder Bibliothek findet und nicht nur für anspruchsvolle Leser gedacht ist.




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