21.8.20

Die Galerie am Potsdamer Platz

von Alexandra Cedrino
Februar 2020 (HarperCollins), 384 Seiten

Die junge Kunststudentin Alice kommt nach dem Tod ihrer Mutter nach Berlin, um mit der alteingesessenen Kunsthändlerfamilie Waldmann Kontakt aufzunehmen. Ihre Mutter war eine Waldmann und wurde von der Familie verstoßen. Alice gelingt es, Mitglied der Familie zu werden, und sie plant, zusammen mit ihren Onkeln die legendäre Kunstgalerie wiederzueröffnen. Sie genießt das pulsierende Leben im Berlin der 30er Jahre, bis der Nationalsozialismus droht, alles in den Abgrund zu reißen.

Mein Fazit:
Ein leicht zu lesender Roman über eine junge Frau, die sich in der Kunstszene im Berlin der 30er Jahre behauptet. Allerdings bleibt die Geschichte sehr an der Oberfläche, was die Charaktere und die politische Situation betrifft. Der Roman ist der erste Teil einer Trilogie. Das Ende ist aber so gemacht, dass man nicht unbedingt weiterlesen muss.

Empfehlung:
Wohltuender Lesegenuss ohne Tiefgang für weibliche Leserinnen!

Karin Marini, Bibliothek Kaltern

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