von Stefan Slupetzky
Januar 2020 (Haymon), 200 Seiten
Der frühere Polizist Leopold Wallisch, genannt "Lemming", arbeitet jetzt als Nachtwächter im Zoo und verbringt viel mehr Zeit als früher mit seiner Familie. Doch trotzdem wird ihm bewusst, dass er die heutige Sprache der Jugend nicht immer versteht, als sein Sohn mit seinem Freund Mario spricht. Aber das wäre nicht so schlimm, wenn nicht genau dieser Freund ganz plötzlich Selbstmord beginge, während er mit Lemming unterwegs ist. Und so kommt der Lemming mit der Welt der Medien in Konflikt, weil diese ihn für den Tod des Jugendlichen verantwortlich machen ...
Mein Fazit:
Das war mein mein erstes Buch über den Wiener Polizisten, obwohl es schon der sechste Band der Serie ist. Die Sprache des Autors ist sehr realistisch und bedient sich vieler "Wiener Ausdrücke". Da ist bei manchen Dialogen ein Schmunzeln trotz aller Tragik garantiert. Er bringt den Leser immer wieder ganz unbewusst zum Überdenken mancher Gewohnheiten in Zeiten virtueller Gefahren.
Empfehlung:
Auch für junge Leute zu empfehlen, die sicher mit der Sprache gut umgehen können.
Nelly Gamper, Bibliothek Haslach

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