von Anne Holt: Schattenkind
Während in Oslo der Ausnahmezustand ausbricht, als im Regierungsviertel eine Bombe hochgeht, stirbt in einem ruhigen Villenviertel am Stadtrand ein achtjähriger Junge. Für die Eltern Ellen und Jon Mohr bricht eine Welt zusammen. Die Kriminalpsychologin Johanne Vik, eine Freundin der Familie, wird um Hilfe bei der Aufklärung des Falles gebeten. Nun hätte sie Rückhalt und Rat von ihrem Mann Yngvar gebraucht – der ist jedoch so sehr mit den Ermittlungen der Terroranschläge beschäftigt, dass sie ihn kaum noch zu Gesicht bekommt. Dabei geht es ihr auch persönlich nicht gut, sie glaubt, wieder schwanger zu sein… Und immer deutlicher sieht sie, dass die Harmonie der Familie Mohr nur gespielt war.
Anne Holt verwebt in ihrem neuesten Roman ein unglaublich erschütterndes Thema, das der Gewalt gegen Kinder, mit dem schwärzesten Kapitel der neueren Geschichte Norwegens, dem Terrortag im Juli 2011. Der Schluss ließ mich persönlich wie erschlagen zurück. Dennoch, auch wenn ich mit dem Ende alles andere als einverstanden war: einfach gut geschrieben und zum Nachdenken anregend.
Während in Oslo der Ausnahmezustand ausbricht, als im Regierungsviertel eine Bombe hochgeht, stirbt in einem ruhigen Villenviertel am Stadtrand ein achtjähriger Junge. Für die Eltern Ellen und Jon Mohr bricht eine Welt zusammen. Die Kriminalpsychologin Johanne Vik, eine Freundin der Familie, wird um Hilfe bei der Aufklärung des Falles gebeten. Nun hätte sie Rückhalt und Rat von ihrem Mann Yngvar gebraucht – der ist jedoch so sehr mit den Ermittlungen der Terroranschläge beschäftigt, dass sie ihn kaum noch zu Gesicht bekommt. Dabei geht es ihr auch persönlich nicht gut, sie glaubt, wieder schwanger zu sein… Und immer deutlicher sieht sie, dass die Harmonie der Familie Mohr nur gespielt war.
Anne Holt verwebt in ihrem neuesten Roman ein unglaublich erschütterndes Thema, das der Gewalt gegen Kinder, mit dem schwärzesten Kapitel der neueren Geschichte Norwegens, dem Terrortag im Juli 2011. Der Schluss ließ mich persönlich wie erschlagen zurück. Dennoch, auch wenn ich mit dem Ende alles andere als einverstanden war: einfach gut geschrieben und zum Nachdenken anregend.

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