31.3.17

Die Honigtöchter

von Cristina Caboni

Angelica Senes ist Imkerin und reist mit ihrem Campingbus durch ganz Europa zu jenen Bienenzüchtern, die ihre Hilfe brauchen. Sie liebt diese Freiheit und das Leben in der Natur. Nach einem unerwarteten Anruf, bei dem ihre Mutter vom Tod der Patentante und der Erbschaft berichtet, kehrt sie nach vielen Jahren wieder nach Sardinien zurück. Hier hatte sie ihre Kindheit verbracht mit Jaja, die die Sprache der Bienen beherrschte und in ihr die Liebe zu diesen Tieren geweckt hat. Das alte Anwesen ist ein Paradies, welches sie unbedingt so unberührt erhalten möchte, für sich, für die Bienen und für die Frauen der Insel. Doch da muss sie feststellen, dass auch andere an dem Erbe interessiert sind. Dabei trifft sie auch ihre Jugendliebe Nicola wieder, der einen ganz anderen Lebensweg eingeschlagen hat als er in seiner Jugend träumte. Mein Fazit: 
Es scheint sich hier um eine sehr vorhersehbare Liebesgeschichte zu handeln. Sie liest sich wie viele Sommerlektüren recht flott, vermittelt aber auch viel Interessantes über Bienen und Honig. Jedes Kapitel beginnt mit Informationen zu einer bestimmten Honigsorte und deren Verwendungsmöglichkeiten. Macht Lust und gehört für mich ins Reisegepäck!

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