27.11.20

Freischwimmen

von Adam Baron
Januar 2020 (Hanser), 224 Seiten

Cymbeline ist neun und ein richtiger kleiner Klugscheißer. Zusammen mit seiner Mutter lebt er ein einfaches („wir haben nicht so viel Geld“), aber glückliches Leben. Bis – ja, bis Schwimmkurs auf dem Stundenplan steht. Cymbeline war noch nie schwimmen, nicht in einem Schwimmbad, nicht in einem See, nicht im Meer. Was soll’s? Schwimmen kann so schwierig nicht sein. Frag Dr. Google.

20.11.20

13.11.20

Mein Sommer mit Anja

von Steffen Schroeder
Januar 2020 (Rowohlt), 208 Seiten


Konrad und Holger verbringen in diesem Sommer die Schulferien gemeinsam. Sie sind befreundet und verstehen sich gut. Am liebsten sind sie im Freibad, wo Konrad auf seinen behinderten Freund aufpasst und dieser ihn unterstützt, wenn es ums Geldverdienen geht. Denn mit seinem „Spasti-Blick“ lassen sich die Badbesucher gut beeindrucken. Oder wenn Konrad als „lebende Juke Box“ fungiert, kassiert Holger beim Publikum ab. Da treffen sie auf Anja, die einen toten Specht betrachtet. Vorsichtig bahnt sich eine ganz besondere Freundschaft an mit diesem sehr eigenartigen Mädchen, das auf der Straße lebt. Wir erleben jeden von ihnen in besonderen Situationen, manchmal lustig, manchmal traurig, aber immer sehr gefühlvoll erzählt. Wie gefährlich dieser Sommer für ihr Leben und ihre Freundschaft ist, stellt sich erst nach und nach heraus.

6.11.20

Felix und die Quelle des Lebens

von Eric-Emmanuel Schmitt
März 2020 (Bertelsmann), 221 Seiten

Felix ist ein farbiger zwölfjähriger Junge, der mit seiner Mutter Fatour in Paris lebt. Diese betreibt ein Café, das sehr gut läuft. Fatou ist eine quirlige warmherzige Frau, die statt einer Familie vier sehr gute Freunde hat, die Stammkunden des Cafés sind und Felix und seiner Mutter auch privat beistehen. Als durch einen Fehler eines Notars Fatou riskiert, ihr Café zu verlieren, stürzt sie in eine tiefe Depression. Sie spricht nicht mehr und putzt nur noch den ganzen Tag. Onkel Bamba, ein guter Freund der Mutter, kommt aus Afrika, um ihr zu helfen, doch es gelingt ihm nicht. Daraufhin benachrichtigt er den Vater von Felix, mit dem Fatour nur kurz zusammen war. Dieser bringt Fatou nach Senegal, in ihr Heimatland, um sie dort von ihrer Depression zu befreien.