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8.9.23

Honig mit Salz

von Tamara Bach
Januar 2023 (Carlsen), 160 Seiten

Viel kann nicht passieren von Montag bis Montag. Und doch kann eine Woche ein Leben verändern. Ari ist mit ihren Eltern in Urlaub auf einer griechischen Insel. Mamas Arbeitskollegin stirbt, und plötzlich ist Mama im Urlaub im Dienst. Dafür hat Papa kein Verständnis. Aris Eltern streiten sich, und dann ist Papa einfach verschwunden.

14.7.23

Nordstadt

von Annika Büsing
Mai 2022 (Steidl), 128 Seiten

Nene, Anfang Zwanzig, ist Bademeisterin. Das ist ihr Traumberuf, schon mit fünf hat sie schwimmen gelernt. Sie lebt in der Nordstadt, und wer in diesem Teil der Stadt lebt, lebt auf der Schattenseite des Lebens. Die Mutter starb, als sie acht war. Ihr Vater, Alkoholiker, hat sich wenig um sie gekümmert und oft geschlagen. Zeitweise brachte das Jugendamt sie in Wohngemeinschaften oder bei ihrer Halbschwester unter. Mit siebzehn wurde sie vergewaltigt.

23.6.23

Die Galerie in Valencia


von Margot S. Baumann
Januar 2023 (Tinte & Feder), 379 Seiten

Elena Alvarez ist Halbspanierin, lebt in Berlin und arbeitet dort für einen renommierten Galeristen, der nun in Valencia eine neue Zweigstelle eröffnen will. Dafür braucht er unbedingt einen loyalen Mitarbeiter, der ihn in Valencia vertritt und seine Entscheidungen durchsetzt. Die Filiale soll nämlich genauso aussehen wie alle anderen Galerien seiner Kette.

28.10.22

Nachrichten von Micah

von Alison McGhee
Februar 2022 (dtv), 256 Seiten

„Die Sache ist nämlich die: Schlimme Dinge beginnen ganz langsam, und du achtest nicht weiter darauf, weil du glaubst, sie hören von alleine wieder auf. Aber das tun sie nicht. Sie wachsen und wachsen, bis sie Wurzeln geschlagen haben.“ (Seite 107) --- Der 17-jährige Micah verschwindet zusammen mit seinen Eltern über Nacht. Mit einer Gruppe von Menschen wird die Familie von einem selbst ernannten Propheten in den Untergrund verschleppt.

28.1.22

Esther und Salomon

von Elisabeth Steinkellner
März 2021 (Tyrolia), 336 Seiten

Elisabeth Steinkellners Versepos „Esther und Salomon“ ist ein Wahnsinnsbuch. Der aus der Perspektive von Esther geschriebene erste Teil erzählt die Geschichte des letzten gemeinsamen Urlaubs mit den Eltern, die sich nicht mehr verstehen. Esthers kleine Schwester Flippa freundet sich am Strand mit der gleichaltrigen Aishe an. Und Esther lernt Aishes Bruder Salomon kennen. Die zarte Liebesgeschichte endet abrupt mit dem Ende des Urlaubs.

24.12.21

Wellenwinter

von Lotte Römer 
September 2021 (HarperCollins), 356 Seiten

Marie lebt mit Freund und Hund im Chiemgau, wo das Klima im Winter auch nicht immer sehr angenehm ist. Mittlerweile hat sie sich mit ihrer derzeitigen Lebensweise abgefunden, aber wirklich glücklich ist sie nicht. Eigentlich träumt sie schon lange davon, wieder in ihrem Beruf als Glasbläserin künstlerisch tätig sein zu können. Aber das bleibt hier nur ein Traum. Ein Trost sind die Spaziergänge mit ihrem Hund, King Lui, der aber schon älter ist und eigentlich viel lieber mit dem Auto fährt oder gar zuhause im Warmen liegt

12.11.21

Mittwochs am Meer

von Alexander Oetker
Mai 2021 (Atlantik), 176 Seiten

Jeden Mittwoch fährt Maurice aus Paris in ein verträumtes Hafenstädtchen in der Bretagne, weil er dort einen beruflichen Auftrag hat. Der stille, unnahbare Mann erhält eines Tages einen vierseitigen Liebesbrief von der Rezeptionistin seines Hotels.

8.10.21

Fritz und Emma

von Barbara Leciejewski
März 2021 (Ullstein), 400 Seiten

Die Geschichte von Fritz und Emma wird auf zwei Ebenen erzählt. Einmal die tragische Liebesgeschichte zwischen Fritz und Emma in der Nachkriegszeit, auf der anderen Ebene die Geschichte der frisch vermählten Pfarrersfrau Marie, die in einem kleinen Dorf versucht, die beiden verfeindeten Alten, Fritz und Emma, doch noch zusammenzubringen.

18.6.21

Das kleine Friesencafé

von Janne Mommsen
Februar 2021 (Rowohlt Taschenbuch), 272 Seiten

Kapitän Hark Paulsen hat seinen letzten Arbeitstag auf der Fähre, die ihn wieder zurück nach Föhr bringt. Er kann nicht verstehen, warum er sich zur Ruhe setzen soll; in den letzten Jahren hat sich sein Leben voll und ganz auf diesem Schiff abgespielt, er hat jede Unwegsamkeit in den Griff bekommen und sein Schiff immer schadlos in den Hafen geführt. Aber die Reederei hat es so beschlossen.

7.5.21

Landkarte für Verliebte und andere Verirrte

von Johanna Lindbäck
Februar 2020 (Urachhaus), 280 Seiten

Einen Jugendroman par excellence hat die schwedische Autorin Johanna Lindbäck abgeliefert. Passgenau sind Titel und Inhalt. Abwechselnd aus der Perspektive von Julia und Rasmus erzählt sie die Geschichte zweier Königskinder, die nicht zusammenkommen konnten. Mit dem Unterschied, dass kein Wasser zwischen ihnen ist und dass sie eben auch keine Königkinder sind.

9.4.21

Norden

von Sien Volders
September 2020 (Residenz), 288 Seiten

Die junge Silberschmiedin Sarah muss eine wichtige Lebensentscheidung treffen. Um abzuschalten, will sie einige Zeit in der ehemaligen Goldgräberstadt Forty Miles an der Grenze zu Alaska verbringen. Dort lernt sie Freunde kennen, findet die Liebe und lässt sich von der Schönheit des hohen Nordens gefangen nehmen.

2.4.21

Das Leben spielt hier

von Sandra Hoffmann
September 2019 (Hanser), 173 Seiten

Hoch poetisch ist Sandra Hoffmanns erster Jugendroman, der durchaus auch im Erwachsenenbereich stehen könnte. Ona und Pe sind frisch verliebt. Es klingt, als würde etwas ganz Großes daraus werden. Die Unbekümmertheit der großen Liebe ist überschattet von einer Gemeinsamkeit, die in alle Bereiche ihrer beider und ihres gemeinsamen Leben hineinspielt.

18.9.20

Vom Fischen und von der Liebe: Mein irisches Tagebuch (1977 – 2003)


von Benoîte Groult
Juli 2019 (Ullstein), 400 Seiten
 
Die Autorin feierte einen großen Erfolg mit ihrem Roman „Salz auf unserer Haut“, der 1988 erschien. Nun liegt ihr irisches Tagebuch in deutscher Fassung vor, herausgegeben von Groults Tochter Blandine. Sie schreibt im Vorwort: „Als letztes literarisches Projekt wollte meine Mutter ihr irisches Tagebuch veröffentlichen. In Irland hatte sie mit ihrem Mann Paul Guimard mehr als zwanzig Sommer verbracht, in dem Haus, das sie in Kerry hatten bauen lassen. Ihre Fischereilogbücher und die persönlichen Tagebücher, die sie stets parallel führte, sollten miteinander verflochten werden.“

10.1.20

Alles was wir sind

Lara Prescott

Beschreibung: 
Es geht um die Geschichte des Boris Pasternak, dessen Roman "Dr. Shiwago" in Russland wegen angeblicher Regimekritik nicht veröffentlicht werden darf. Erzählt aus der Sicht seiner Geliebten Olga. Auf der anderen Seite zeitgleich die Agentinnen des amerikanischen Geheimdienstes, die versuchen, Exemplare des Buches nach Russland zu schmuggeln, damit den Russen bewusst wird, was ihnen vorenthalten wird. In Russland spielt die traurige Liebesgeschichte zwischen Olga und Boris, in Amerika die noch traurigere Liebesgeschichte zwischen den Agentinnen Sally und Irina.

20.12.19

Grüne Gurken

von Lena Hach 

Lotte wird von ihren Eltern nach Berlin umgezogen. Gegen ihren Willen weg von ihrem besten Freund Daniel. Sie hat Sommerferien, die Eltern gehen in ihren neuen Jobs auf und Lotte langweilt sich die Zehen ab. Ihre einzige Ablenkung sind die Grafiken, die sie zu jeder ihrer Lebenslagen erstellt. Die sind übrigens ein absolutes Highlight im Buch. Aufgrund eines Missgeschicks - Lotte ist Weltmeisterin in Sachen Missgeschick - gelangt sie an einen Job in einem Kiosk. Junus, der durchgeknallte Chef und dessen Freundin Miri vermitteln Lotte das erste Mal ein „Zuhause Gefühl“ in der großen Stadt. Lotte verliebt sich in den smarten Vincent, der sich dann als Luke entpuppt. Obwohl das Kennenlernen ganz so wie Lotte selbst ist - ungeschickt. Lotte stürzt nämlich direkt vor ihm über einen Poller.

6.12.19

Mein zauberhafter Sommer im Insel-Buchladen

von Julie Peters

Frieke, die Inhaberin der Buchhandlung auf Spiekeroog, hat jetzt in der Saison wieder sehr viel zu tun; so auch ihr Freund Bengt, der als Experte voll mit seiner Forschung und Zählung der gefährdeten Brandseeschwalben beschäftigt ist. Da bleibt wenig Zeit für privates Glück. Plötzlich steht ihre Freundin Emma mit ihren Zwillingen vor der Tür und hofft, hier bald die Trennung von ihrem Mann zu verarbeiten. Allerdings ist es derzeit sehr schwierig ein freies Zimmer zu finden. Nicht einmal im neuen großen Hotel, das noch viele freie Zimmer hat, wird sie aufgenommen, denn das Hotel will keine Kinder haben. Trotzdem wohnen auf dieser wunderschönen Insel auch viele interessante Menschen, die selbst bei den größten Sorgen ihre liebevollen Charaktereigenschaften beibehalten und auch mal schnell und unkompliziert aushelfen.

1.11.19

Stella

von Takis Würger

Der Ich-Erzähler Friedrich wächst in den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wohlbehütet in einem Haus am Genfer See auf. Der Vater ist Geschäfts- und Lebemann und ist viel unterwegs. Die Mutter ist Malerin, Alkoholikerin und glühende Anhängerin des Nationalsozialismus.
1942 beschließt der unbedarfte, naive und unerfahrene Friedrich, nach Berlin zu ziehen. Er möchte Maler werden und ist magisch angezogen von der Stadt. Er selber fühlt sich schwach; die Stärke der Deutschen fasziniert ihn. Er quartiert sich in einem Grand Hotel ein. Beim Aktzeichnen lernt er das Aktmodell Kristin kennen. Die beiden verlieben sich ineinander. Zusammen mit ihr taucht er ein in das Nachtleben in Berlin. Trotz des Krieges bekommt man gegen Geld alles, sogar französischen Camembert und Austern.

13.9.19

Liebe & Verderben

von Hannah Kristin 

1974 zieht die 13jährige Lenora Allbright, genannt Leni, mit ihren Eltern nach Alaska, weil ihr Vater von einem Soldaten, der mit ihm in Vietnam gekämpft hat und dort gefallen ist, ein Haus geerbt hat. Das Haus entpuppt sich als Bruchbude und Alaska als wildes schönes Land, in dem es keine technischen Errungenschaften gibt, sondern nur Nachbarschaftshilfe. Vor allem der Winter, der sehr lange dauert, ist hart und verlangt den Allbrights alles ab. Doch Leni und ihre Mutter hoffen, dass das Trauma, das der Vater von den Kämpfen in Vietnam erlitten hat, von der Ruhe und Einsamkeit in der schönen und unberührten Landschaft Alaskas geheilt wird. Die langen und dunklen Winter lassen jedoch die Dämonen in Ernt Allbright noch mehr aufleben.

16.8.19

Wörter mit L

von Tamara Bach 

„Wörter mit L“ ist eines dieser Bücher, wo das letzte Spiel der Kindheit gespielt wird.
Tief in ihrem Inneren bemerkt Pauline den Umbruch, checkt, dass das mit dem Kindsein langsam seinem Ende zugeht. Das passt ihr nicht, weil all ihre Strategien nicht mehr funktionieren. Sie ist ja auch erst elf. Ihre beste Freundin Natascha, Natascha, die schon seit dem Kindergarten für sie da ist, ist plötzlich verliebt. In den tranigen Tristan. Oh. Mein. Gott. Paulines Mutter ist plötzlich verliebt. Vielen Dank aber auch. Und nicht sie ist es, die es Pauline sagt, sondern ihr Vater. Und der scheint eifersüchtig, obwohl er eine neue Frau und mit der zusammen einen kleinen Sohn hat. Pauline ist ein Scheidungskind, das die erste Wochenhälfte bei Mama, die zweite Wochenhälfte bei Papa, Stiefmutter und Halbbruder wohnt.

17.5.19

Du bringst mein Leben so schön durcheinander

von Claire Christian 

Avas Leben ist in dem Moment vorbei, als ihre beste Freundin Kelly beschließt, ihres zu beenden. Die Fünfzehnjährige fühlt sich als wäre sie selbst ebenfalls gestorben. Sie geht kaum noch zur Schule, hat ein seltsames Verhältnis mit Kellys Bruder und prügelt sich mit einem Mitschüler. Ava weiß nicht mehr, was sie denken und fühlen soll; sie hat keine Ahnung, wie sie ins Leben und in „den Alltag“ zurückfinden kann.
Dann lernt sie Gideon kennen. Der im ersten Moment sehr verschlossen wirkende Jugendliche ist „anders“, auf eine interessante Art und Weise. Nach anfänglichen Annäherungsschwierigkeiten beginnen die beiden Jugendlichen, sich Briefe zu schreiben, ehrliche Briefe über ihr Leben.