28.2.20

Kurt

von Sarah Kuttner 

Lena und Kurt haben ein Haus in Brandenburg gekauft, das sie mit viel Aufwand renovieren. Lena ist Journalistin und Kurt Werbetexter. Kurt hat sich von seiner Frau Jana getrennt. Die beiden haben einen sechsjährigen Sohn, der auch Kurt heißt. Der kleine Kurt ist zwei Wochen bei seiner Mutter und dann bei Kurt und Lena. Für Lena, die eigentlich ein Stadtmensch ist, ist das neue Leben ungewohnt: das neue Haus mit Garten und zwei Kurts in einem Haus. Manchmal weiß sie nicht, wie mit dem kleinen Kurt umzugehen. Sie ist ja nicht die Mutter. Der kleine Kurt ist ein ziemlich aufgeweckter Junge, der mit seinen Spielautos gern auf Lenas nackter Haut spielt. Auch der erotischen Beziehung zwischen Lena und dem großen Kurt scheint die neue Umgebung neuen Aufschwung zu verleihen.

21.2.20

Der Tag, an dem Gott nicht mehr Gott heißen wollte

von Jens Böttcher

Beschreibung:
Leon hat genug vom Leben. Zwar kann er als Musiker nach wie vor ganz gut überleben, aber die Beziehung zu seiner Tochter scheint nicht mehr zu retten zu sein und in Liebes-Dingen fühlt er sich längst wie ein hoffnungsloser Fall. Seine Zukunft scheint ihm verloren und wertlos – bis er eines Tages plötzlich einen alten Mann trifft, der behauptet, Gott höchstpersönlich zu sein. Zunächst hält Leon ihn für verrückt; er kann und will einfach nicht daran glauben. Doch als der angebliche Gott anfängt, wahre Wunder zu vollbringen, ist sich Leon plötzlich nicht mehr so sicher. Allmählich lernt er die gemeinsame Zeit mit Gott immer mehr zu schätzen – und sein ganzes Leben wird innerhalb weniger Tage auf den Kopf gestellt. Bis sich eines Tages herausstellt, dass der Schöpfer aus einem bestimmten Grund auf die Erde gekommen ist: Er will ausgerechnet Leon um einen Gefallen bitten…

14.2.20

Der Stotterer

von Charles Lewinsky 

Inhalt: 
Der Stotterer kann zwar nicht gut sprechen, aber sehr gut schreiben. Und während er eine Gefängnisstrafe absitzen muss, versucht er diese Gabe für sich auszunutzen. Er kommt in die Bibliothek, wo sich für ihm viele Möglichkeiten bieten….

Fazit: 
Der Stotterer schreibt sehr oft an den „Padre“,wobei er über das Leben im Knast berichtet und mit ihm diskutiert; er schreibt Tagebuch, das nur für ihn selbst gedacht ist; und er schreibt kurze Texte und Geschichten als sogenannte Fingerübung. So reihen sich Geschichten aneinander, die ergreifend, satirisch, frech, distanziert, tiefgründig und grüblerisch sind, die einen aber allesamt in seinen Bann ziehen.

Empfehlung: 
Liest sich wunderbar flüssig und bietet durch die vielen abgeschlossenen Texte, Gelegenheit zu Unterbrechungen, aber auch einfaches „Wieder-Weiterlesen“. Schöne Sprache und guter Sprachwitz. (NG)

7.2.20

Laufen

von Isabel Bogdan

Beschreibung:
Die Ich-Erzählerin wird nach dem Selbstmord ihres Lebenspartners völlig aus der Bahn geworfen und versucht verzweifelt, mit dem Leben wieder zurecht zu kommen. Sie beginnt mit dem Laufen. Erst schafft sie nur kleine Strecken, doch nach und nach kommt sie durch das Laufen wieder in einen Lebensrhythmus.