31.1.14

Ein seltsamer Ort zum Sterben

von Derek B. Miller

Der Amerikaner und Jude Sheldon Horowitz ist 82 Jahre alt, als er nach dem Tod seiner Frau zu seiner Enkelin von New York nach Oslo zieht, da sie ein Kind erwartet. Brummelig und griesgrämig bestreitet er den ungewohnten Alltag in dem für ihn so fremden, seltsamen Land, bis sich die Ereignisse überschlagen: Seine Enkelin verliert das Baby und Sheldon verwickelt sich in die Fänge der osteuropäischen Mafia. Als er allein zu Hause ist, will er einfach einmal Zivilcourage zeigen und nicht weghören, als die Frau, die über ihm wohnt, geschlagen wird und ins Treppenhaus flüchtet: Er öffnet ihr die Tür und zieht sie und ihren kleinen Jungen in seine Wohnung.

24.1.14

Totensonntag

von Andreas Föhn

Beschreibung: "Totensonntag" ist der fünfte Kriminalroman von Andreas Föhr. Es ist gleichzeitig der erste Fall für den Neo-Kriminalkommissar Clemens Wallner und seinen Kollegen Leo Kreuthner.
Im Herbst 1992, während einer Feier auf einer Berghütte in Tegernsee, die immer mehr zu einem Besäufnis ausartet, geraten die beiden Polizisten in ein Geiseldrama, das schließlich eine Flut von Ereignissen auslöst, die weit in der Vergangenheit ihre Ursache haben. Der Geiselnehmer vertraut Kommissar Wallner kurz vor seinem Tod ein langgehütetes Geheimnis an. In der Gruft von St. Veit sollen die Gebeine einer ermordeten Frau in einem edelsteinbesetzten Sarg liegen.
Tatsächlich entdeckt Wallner kurze Zeit später in der Krypta einer Kapelle in Dürnbach ein Skelett mit einem Einschussloch im Schädel.

17.1.14

Das Nebelhaus

von Eric Berg

Über Facebook haben sich die vier ehemaligen Umweltaktivisten Timo, Philipp, Leonie und Yasmin wieder gefunden. Philipp, mittlerweile als Architekt höchst erfolgreich, lädt sie alle zu einem Treffen in sein Glashaus auf der Nordseeinsel Hiddensee ein. Doch das Wiedersehen endet in einem Massaker: in einer stürmischen Septembernacht werden drei Menschen erschossen, die psychisch labile Leonie wird schwer verletzt und fällt ins Koma.
Ihr wird die Schuld an den Morden zugeschoben.
Zwei Jahre später macht sich die Journalistin Doro Kagel erneut auf Spurensuche auf Hiddensee und rollt die Ereignisse neu auf. Dabei verliebt sie sich in den ehemaligen Nachbarn des so genannten Nebelhauses, der in der Geschichte eine nicht unbedeutende Rolle spielt.

10.1.14

Ein diskreter Held

von Mario Vargas Llosa

Beschreibung:
Der peruanische Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa erzählt in seinem neuen Roman zwei Geschichten von Männern, die sich nicht unterkriegen lassen und die an ihren moralischen Werten festhalten. Die beiden Geschichten werden parallel erzählt und haben lange Zeit nichts miteinander zu tun. Der Fuhrunternehmer Felicito hat sich hochgearbeitet und kann sich und seiner Familie - er ist verheiratet und hat zwei Söhne – einen bescheidenen Wohlstand bieten. Er leistet sich sogar eine Geliebte, die er jede Woche besucht. Eines Tages erhält er einen in einem sehr höflichen Ton gehaltenen Brief, in welchem die Rede ist, dass es doch schade wäre, wenn seine florierende Firma Schaden nehmen würde. Kurzum: die Mafia will Schutzgeld von ihm. Doch Felicito geht nicht auf die Forderungen ein, denn sein Vater hat ihn eines gelehrt: „Lass dich nie von jemandem herumschubsen!"

3.1.14

Mörderische Schärennächte

von Viveca Sten

Im Zimmer seines Studentenheimes wird der Student Markus Nielsen tot aufgefunden - von der Decke baumelnd und mit einem Abschiedsbrief vor sich. Dennoch ist sich seine Familie sicher, dass er niemals Selbstmord begangen hätte. Thomas Andreasson, der von seinem letzten Fall psychisch und physisch noch angeschlagen ist, erklärt sich bereit, Nachforschungen anzustellen - und seine Kollegen lassen ihn gewähren, da er sonst im Moment nicht zu gebrauchen ist. Bald führen ihn seine Ermittlungen in die Welt der Küstenjäger, die in den Sechziger und Siebziger Jahren auf er abgesperrten Insel Korsö im Schärengarten Stockholms ausgebildet wurden. Immer tiefer dringt er ein in die harte Wirklichkeit des damaligen Soldatenalltags, in dem es weniger um Ruhm als vielmehr um Schikane ging.