27.1.23

Weil wir nicht aufgeben

von Sabine Foraboschi
März 2022 (Athesia-Tappeiner), 160 Seiten

Alleinerziehend zu sein ist selten eine freie Entscheidung. Grund dafür sind nicht selten menschliche Tragödien, Beziehungen, die toxisch sind, Umstände, die für Außenstehende oft schwer nachvollziehbar sind. Wer einmal gegen ein Elternteil seines Kindes gekämpft hat, der weiß, wie unsagbar schwierig das ist. Sabine Foraboschi sammelt Einzelschicksale, erzählt und reiht sie aneinander, ohne zu werten. Sehr hilfreich der Serviceteil mit Anlaufstellen für Betroffene.

20.1.23

Winterschwestern

von Kristin Hannah
Juni 2022 (Aufbau Taschenbuch), 456 Seiten

Die beiden erwachsenen Schwestern Meredith und Nina versprechen ihrem Vater auf dem Sterbebett, sich um die Mutter zu kümmern. Da die Mutter immer schon kalt und abweisend zu ihren Töchtern war, wird das für die beiden schwierig. Erst als die Töchter erkennen, dass die Kälte ihrer Mutter mit ihrer Vergangenheit zusammenhängt und sie zu dritt nach Alaska fahren, um das traurige Vorleben ihrer Mutter aufzuarbeiten, ändert sich das Verhältnis der drei.

13.1.23

Automaton

von Berit Glanz
Februar 2022 (Berlin Verlag), 288 Seiten

Die Protagonistin Tiff, eine junge alleinerziehende Mutter, leidet an einer Angststörung, wodurch sie ganz alltägliche Dinge wie das Einkaufen oder schlichtweg das Verlassen des Hauses kaum zu bewältigen vermag. Hervorgerufen wurde diese durch das wochenlange Prüfen und Katalogisieren von zerstörenden Bildern unter Zeitdruck in ihrem schlecht bezahlten Job als Content-Cleanerin.

6.1.23

Über die See

von Mariette Navarro
August 2022 (Kunstmann), 160 Seiten

Die erfahrene und von der Mannschaft geschätzte Kapitänin, Tochter eines Kapitäns, ist mit dem Wasser verbunden und liebt die Schönheit des türkisfarbenen Meers. Nur manchmal schließt sie die Augen und genießt die Langsamkeit.