29.12.17

Wir beide wussten, es war was passiert

von Steven Herrick

Meine Lieblingsbibliothekarin heißt Irene. Ich stell sie mir vor wie Irene vom bvs. Sie spielt eine kleine aber wichtige Rolle in dem Buch. Meine Lieblingssätze sind: Ich kann lesen. Ich kann träumen. Ich kenne die Welt, […]. Steven Herrick erzählt die Geschichte von Billy, der vor seinem gewalttätigen Vater flieht und zwar obdachlos aber frei weiterlebt. Ein ausrangierter Eisenbahnwaggon wird sein neues Zuhause, der Obdachlose Old Bill sein neuer Vater, der gleichzeitig hilft und dem geholfen werden muss, der beschützt und der beschützt werden muss. Bei McDonald’s, wo Billy die Reste von den Tabletts isst, lernt er Caitlin kennen. Caitlin, zu der es nicht passt, dass sie den Boden wischt. Genau so wenig, wie dass sie sich in Billy verliebt. Und trotzdem ist beides, wie es ist.

22.12.17

Selfies

von Jussi Adler-Olsen

Es ist der siebte Fall für das Sonderdezernat Q in Kopenhagen, das sich um verjährte Kriminalfälle kümmert – und diesmal muss Vizekriminalkommissar Carl Mørck ohne seine rechte Hand Rose auskommen, die gerade einen psychischen Zusammenbruch erlitten hat. Trotzdem ermitteln er, Assad und Gordon gleich in mehreren Fällen gleichzeitig.
Da gibt es einmal den schon lange zurückliegenden Mord an einer jungen, sehr hübschen Lehrerin, die in einem Park von hinten erschlagen wurde. Der Tatbestand weist Parallelen auf zu einem höchst aktuellen Fall, dem Mord an einer älteren, rüstigen Dame, die ebenfalls in einem Park durch einen harten Schlag von hinten getötet wurde. War es derselbe Täter?

15.12.17

Die gute Tochter

von Karin Slaughter

Vor achtundzwanzig Jahren wurden die beiden Schwestern Samantha und Charlotte Quinn, 13 und 16 Jahre alt, Opfer eines Überfalls. Zwei maskierte Männer brachen in ihr Haus ein, erschossen ihre Mutter und verletzten Samantha so schwer, dass sie zeit ihres Lebens an den Folgen zu leiden hat. Charlotte gelang es zu flüchten. Ihr Vater, Rusty Quinn, der die brutalsten Verbrecher verteidigt und der Grund für diesen Überfall war, versucht den beiden Töchtern den bestmöglichen Halt zu geben und sie zu beschützen.
Beide Töchter werden wie ihr Vater Anwalt, sind aber nicht imstande, dieses Trauma zu überwinden. Charlie, die jüngere Tochter arbeitet in der gleichen Stadt wie ihr Vater, während Samantha den Kontakt zu Vater und Schwester abbricht.

1.12.17

Mama, I need to kotz!

von Lucie Marshall

Ich gebe zu, ich habe mich vom Titel zum Lesen verführen lassen. Mit dem Titel, den ich nach wie vor grandios gelungen finde, hat das Buch aber auch schon seinen Höhepunkt erreicht. Lucie Marshall ist das Pseudonym von Tanya Neufeld, die unter diesem Pseudonym regelmäßig „ihre alltäglichen Herausforderungen als Mutter“ bloggt. Diese alltäglichen Herausforderungen erlebe ich momentan selbst, vielleicht fand ich es deswegen so wenig interessant. Lucie Tanya zieht mit Mann und Sohn für ein halbes Jahr nach London. Wer sich für Nurserys interessiert, die auf die Schule vorbereiten, die in England mit 4 Jahren beginnt, der ist hier richtig.