von Jo Nesbø
Olav Johansen ist in vielen Dingen unbrauchbar. Er liest zwar viel, aber durch seine Dyslexie liest er oft andere Sachen aus Texten heraus, als dies andere Menschen tun. Er ist unbrauchbar als Zuhälter, weil er sich zu schnell verliebt. Er ist unbrauchbar als Geldeintreiber, weil er weich wie Butter ist und den Ausflüchten der „Kreditnehmenden“ zu viel Glauben schenkt. Er ist unbrauchbar als Drogenkurier, weil er schlecht in Mathe ist. Und er ist unbrauchbar als Fluchtwagenfahrer bei Banküberfällen, weil er nicht unauffällig Autofahren kann. Aber in einer Sache ist er gut. Oder zumindest eilte ihm da ein gewisser Ruf voraus… Durch Zufall hörte nämlich sein jetziger Boss, dass Olav einen Mord begangen haben soll, der sehr professionell ausgeführt wurde.
Olav Johansen ist in vielen Dingen unbrauchbar. Er liest zwar viel, aber durch seine Dyslexie liest er oft andere Sachen aus Texten heraus, als dies andere Menschen tun. Er ist unbrauchbar als Zuhälter, weil er sich zu schnell verliebt. Er ist unbrauchbar als Geldeintreiber, weil er weich wie Butter ist und den Ausflüchten der „Kreditnehmenden“ zu viel Glauben schenkt. Er ist unbrauchbar als Drogenkurier, weil er schlecht in Mathe ist. Und er ist unbrauchbar als Fluchtwagenfahrer bei Banküberfällen, weil er nicht unauffällig Autofahren kann. Aber in einer Sache ist er gut. Oder zumindest eilte ihm da ein gewisser Ruf voraus… Durch Zufall hörte nämlich sein jetziger Boss, dass Olav einen Mord begangen haben soll, der sehr professionell ausgeführt wurde.



