von Christian Berkel
Oktober 2020 (Ullstein Hardcover), 400 Seiten
Sigrid Klotz, Bibliothek Frangart
von Christian Berkel
Oktober 2020 (Ullstein Hardcover), 400 Seiten
Sigrid Klotz, Bibliothek Frangart

In diesem Doppelband werden zwei Geschichten aus dem englischen Dorf Bunburry erzählt. Vorausschickend möchte ich die Bücher der Reihe "Bunburry - Ein Idyll zum Sterben" speziell den Freunden „gemütlicher“ Krimis empfehlen. Hier läuft alles noch wie früher, auch wenn die moderne Technik selbst diese Ecke erreicht hat. Die Personen genießen ihr Leben in dieser schönen, aber manchmal auch unwirtlichen Gegend. Und wie so oft haben sie ihre Eigenheiten. So ist Alfie, die Hauptperson ein moderner junger Mann, der durch den Verkauf seines Start-Up-Unternehmens zwar zu Reichtum gekommen ist, trotzdem aber nicht vergisst, wie schwierig das Leben auch sein kann. Er hat sich aus privaten Gründen nach Bunburry begeben, wo er das Haus seiner Tante Augusta geerbt hat. Eigentlich wollte er es verkaufen, aber inzwischen ist er gut ins Dorfleben integriert und wurde von Liz und Marge, den besten Freundinnen seiner Tante, sofort zum Mitglied des Bunburry-Trios berufen und somit zum Ermitteln gezwungen.

Ivys Mutter verschwindet von einen Tag auf den anderen spurlos. Morgens, als die 10-Jährige zur Schule aufbricht, sitzt ihre Mutter noch am Küchentisch – am Nachmittag ist sie plötzlich nicht mehr da. Und sie kommt auch nie wieder zurück. Niemand weiß, was geschehen ist: Ist Ivys Mutter aus freien Stücken fortgegangen, um irgendwo ein neues Leben anzufangen? Wurde sie entführt? Gab es einen Unfall? Oder ein Gewaltverbrechen? So sehr Polizei und Privatermittler auch suchen, sie finden keine Antworten.