28.10.16

Alles so leicht

von Meg Haston

Die junge Stephanie bzw. Stevie hat innerhalb kurzer Zeit zwei schwere Verluste erlebt, über die sie nicht hinwegkommt: Zuerst hat ihre Mutter die Familie wegen einer neuen Liebe verlassen, dann ist ihr Bruder Josh bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Sie fühlt sich schuldig an seinem Tod und entwickelt eine schwere Essstörung. Sie fasst den Entschluss, an seinem ersten Todestag auch zu sterben, um dann wieder mit ihm vereint sein können. Doch ihr Vater will sie weder so einfach aufgeben noch verlieren und lässt sie in ein Therapiezentrum für jugendliche Essgestörte einweisen. Stevie blockt anfangs alles ab und will unbedingt an ihrem selbstzerstörerischen Plan festhalten. Mit der Zeit aber kommen sie und die anderen Mädchen sich näher, und auch ihre Therapeutin Anna ist ganz anders, als die Seelenklempner in Stevies Vorstellung. Doch werden die anderen sie von ihrem Plan abbringen können?

21.10.16

Die Welt von Max und mir

von Isolde Sammer

Max ist neu an Janas Schule. Es ist Abiturjahr und der ruhige Junge weckt schnell Janas Aufmerksamkeit. Er aber ignoriert sie, was sie sehr verletzt, da sie sonst von allen gemocht wird, weil sie hübsch und die Tochter eines berühmten Schauspielers ist. Auf der Weihnachtsfeier ändert sich alles. Max spielt nur für Jana auf dem Klavier. Ab da sind sie ein Paar. Max zieht bei Jana und deren Eltern ein, die beiden sind unzertrennlich. Max schafft es sogar, dass Jonas 3-jährige Schwester, die bisher keinen Ton gesagt hat, plötzlich spricht. Janas Bruder zieht nach Indien, sie und Max pauken fürs Abi, das sie beide bestehen. Dann bekommen sie von Janas Eltern Urlaub auf den Seychellen geschenkt. Nicht ganz uneigennützig … Sie sollen Babysitten, damit die Eltern Zeit zu zweit haben. Einen Tag vor dem Abflug erhält Max einen Anruf.

14.10.16

Mr. Gwyn

von Alessandro Baricco

Der berühmte englische Schriftsteller Jasper Gwyn beschließt eines Tages, keine Bücher mehr schreiben zu wollen und veröffentlicht diese Entscheidung in einem Zeitungsartikel, nebst einer Liste von weiteren 51 Dingen, die er nicht mehr zu tun gedenkt. Sein guter Freund und Literaturagent Tom hält dies für einen genialen Werbecoup, bis er einsehen muss, dass es Mr. Gwyn ernst meint. Sein neuer Berufswunsch ist es, „Kopist“ zu werden. Er plant, Portraits von Menschen in Prosaform anzufertigen. Zu diesem Zwecke mietet er eine alte Lagerhalle an und lässt sie nach seinen Vorstellungen minimalistisch einrichten. Die Porträtierten sollen sich zehn Tage lang täglich für vier Stunden in dieser Halle aufhalten. Nackt. Dabei werden sie von Mr Gwyn beobachtet. Er lässt Glühbirnen mit einem ganz besonderen Licht dazu anfertigen, die nach Ablauf der Zeit selbständig verglühen. Sogar die passende Musik für dieses Experiment lässt er sich von einem befreundeten Komponisten komponieren.

7.10.16

Als die Träume noch uns gehörten

von Marian Izaguirre

Beschreibung: 
Mehrere Lebensgeschichten aus Frankreich, Großbritannien und Spanien werden in diesem Buch verknüpft. Eine erzählt von Lola und Mathias, die im Jahr 1951 eine Buchhandlung führen. Die Nachkriegsjahre und das Franco-Regime lasten sehr auf ihr Leben; seit vielen Jahren nehmen sie Entbehrungen und Opfer in Kauf, um zusammen zu bleiben. Die Buchhandlung war Mathias Traum, wirft aber kaum genug zum Leben ab. Da erscheint eines Tages eine wohlhabende Frau in der Buchhandlung, die langsam Lolas Freundschaft gewinnt. Gleichzeitig taucht auch ein Buch auf, das niemand kennt. Mathias beschließt es aufgeschlagen ins Schaufenster zu stellen und jeden Tag umzublättern; er hofft damit Leser in seinen Laden zu locken. Lola aber beginnt während der Besuche der englischen etwas geheimnisvollen Frau ihr die Kapitel des Buches vorzulesen. Das Buch erzählt von Rose, die in Großbritannien ein eher unbeschwertes Leben geführt hat. Und nach und nach verweben sich die Geschichten aller Figuren miteinander.