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7.7.17

Liebe am Papierrand

von Yoko Ogawa

Eine junge Frau hat ein rätselhaftes Ohrenleiden. Ihr Mann hat sie verlassen; sie lebt nun allein, ziemlich abgeschottet in einer ein wenig irreal anmutenden Welt. Bei einer Gesprächsrunde begegnet sie einem Mann, der den ungewöhnlichen Beruf des Stenographen ausübt. Sie ist sofort fasziniert von ihm, was vor allem an seinen Händen liegt. Die Beiden begegnen sich wieder. Die junge Frau erzählt dem Mann, den sie kaum kennt, von ihrem Leben und bemerkt dabei, dass es ihr guttut, ihm ihre Geschichte zu erzählen. Er stenografiert das, was sie erzählt, auf ganz besonderen Papierblättern mit, die er eigens für die Erzählungen der jungen Frau, mitbringt.

16.6.17

40 Tage Nacht

von Olivier Truc

Als sich in Lappland die Sonne nach der langen Polarnacht endlich wieder über den Horizont erhebt, passieren gleich zwei ungewöhnliche Verbrechen: Aus dem Museum in Kautokeino wird eine alte Samentrommel gestohlen, die von unschätzbarem Wert ist, und wenige Tage später wird der Rentierzüchter Mattis ermordet aufgefunden. Die Tatsache, dass seine Ohren abgeschnitten wurden und sie wenig später an verschiedenen Orten wieder aufgefunden werden und nun Markierungen aufweisen, wie sie die Züchter für ihre Rentiere verwenden, deutet auf eine Abreibung unter den Züchterfamilien hin. Doch Mattis war auch einer der letzten samischen Trommelbauer. Steht sein Tod vielleicht doch im Zusammenhang mit dem Einbruch im Museum?

9.6.17

Die Nachtigall

von Kristin Hannah

Frankreich 1939 : Zwei Schwestern, Vianne und die jüngere Isabelle haben schon früh ihre Mutter verloren, der Vater ist vom ersten Weltkrieg traumatisiert heimgekehrt und hat die Kinder sich selbst überlassen. Die ältere Vianne hat sehr jung geheiratet und die jüngere Isabelle wurde in verschiedenen Internaten untergebracht. Als die Deutschen Frankreich besetzen, lebt Vianne mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Carriveau, im Loiretal. Ihr Mann wird eingezogen, in ihrem Haus wird ein Nazi-Offizier einquartiert und das Leben der Menschen im Ort wird von der willkürlichen Herrschaft der Nazis, von Einschränkung und Not bestimmt. Während Vianne versucht sich und ihrer Tochter das Überleben zu sichern, kehrt Isabell aus dem Internat zu ihrem Vater nach Paris zurück.

14.4.17

Schlamm oder Die Katastrophe von Heath Cliff

von Louis Sachar

Der Autor von „Löcher“ hat mit „Schlamm“ einen Roman vorgelegt, der sich wiederum an der Grenze zwischen Kinder- und Jugendbuch herumtreibt. Hauptfigur ist die Fünftklasslerin Tamaya, deren Eltern in Scheidung leben. Sie geht auf eine Privatschule, die nur von Strebern mit Stipendium oder von stinkreichen Tunichtguten besucht wird und seit neuestem von Chad, der angeblich schon von drei Schulen geflogen ist. Chad mobbt Tamayas Freund Marshall. Als Marshall in der Schule eine Frage beantwortet, die Chad nicht beantworten konnte, eskaliert die Situation. Chad verspricht, Marshall zu verprügeln, worauf dieser eine Abkürzung durch den Wald nimmt, um nach Hause zu kommen. Tamaya mit ihm, weil sie nicht allein nach Hause gehen darf. Die beiden verlaufen sich und treffen - wie könnte es anders sein – auf Chad …

17.3.17

Rosenkind

von Ingrid Hedström
Oktober 2015 (Bloomsbury), 464 Seiten

Der Diplomatin Astrid Sammil steht eine steile Karriere im schwedischen Außenministerium bevor, als sie auf einer Party ihren Mann in flagranti mit der Außenministerin höchstpersönlich ertappt, aus Eifersucht und verletzter Eitelkeit einen Skandal heraufbeschwören will und deswegen selbst aus dem Verkehr genommen wird. Nun zieht sie sich auf dem alten Hof ihres Onkels, den sie kürzlich geerbt hat, mitten in die Wälder Schwedens zurück, um ihre Wunden zu lecken und sich neu zu sammeln.

24.2.17

Sieben auf einen Scheiss

von Florian Wintels

Haben Sie schon mal versucht, einen Poetry-Slam-Text selber zu lesen? Wahrlich, ein Sch…Florian Wintels hat in seinem stilecht mit einem Hundeköttel verzierten Bändchen im Handtaschenformat 11 x 15,5 cm sieben wahrhaft beschissene Begebenheiten literarisch verarbeitet. Von gewollten und ungewollten Kindern ist da die Rede, von Partys, die ausarten und immer wieder ist Kot literarisches Thema. „Früher habe ich gerne Scheiße gesagt, weil es ein intensives Wort ist. Bei Scheiße ist immer viel Wut und Energie dabei, und Wut und Energie kommen sehr gut auf Slam-Bühnen.“ In letzter Zeit arbeitet der junge Herr, der eigenen Angaben zufolge weder ein passionierter Leser noch ein passionierter Schreiber ist, vermehrt mit „Glück“ als Wort.

10.2.17

Sorella morte. Über den Tod und das gute Leben

von Hannes Benedetto Pircher

Hannes Benedetto Pircher – 1971 in Meran geboren - hat einen ungewöhnlichen Beruf: Er arbeitet als Grabredner in Wien. In mehr als viertausend Todesfällen hat er, wie er im Vorwort zu seinem Buch sagt, Menschen dabei unterstützt, im Umgang mit dem Tod eine rituelle Form zu finden, die die unantastbare Würde jedes Menschen feiert. Sein Handwerk versteht er als Dienst am Menschen, der vor allem darin besteht, aufmerksam zuzuhören. Die Texte seines Buches sind kleine, manchmal skurrile und komische, manchmal auch satirische Betrachtungen und Geschichten, die gleichzeitig auch Einblick geben in das Tätigkeitsfeld des Grabredners. Vor allem aber erzählen sie vom Umgang der Menschen mit dem Tod, von den unterschiedlichen Gesichtern der Trauer.

30.12.16

Ein guter Tag zum Leben

von Lisa Genova

Joe O‘Brien ist 44 Jahre alt, glücklich verheiratet, hat vier erwachsene Kinder und liebt seine Arbeit als Polizist in Charlestown, einem kleinen Stadtteil von Boston. Ganz langsam beginnen sich Veränderungen an seinem Körper zu zeigen: zwanghafte Bewegungen, unkontrollierte Zuckungen und Stimmungsschwankungen, die die ganze Familie belasten. Die Diagnose beim Arzt ist niederschmetternd: er leidet an der Erbkrankheit Chorea Hungtington. Ihm bleiben noch zehn Jahre, in denen er aber nach und nach die Kontrolle über seinen Körper verlieren wird.
Die Familie ist geschockt, vor allem die vier Kinder, die entscheiden müssen, ob sie anhand eines Gentests wissen wollen, ob auch sie diese Krankheit bekommen werden.

23.12.16

Kleiner Wahn

von Dianne Touchell

Rose und Michael sind verliebt. So verliebt, wie es das nur einmal gibt. Mit zarten Berührungen, ersten Küssen und mit dem ersten Mal, das Rose sich eigentlich für die Hochzeitsnacht aufsparen wollte. Aber was soll’s. Michael ist sowieso der Auserwählte. Michaels Bruder Tim steckt Michael Kondome zu, Roses Freundin Liv, die Schulmatratze, steckt Rose Kondome zu. Aber beim 1. Mal passiert ja nix. Und auch nicht beim 2. Mal. Oder? Rose ist schwanger. Wenn man eine Schwangerschaft nur lange genug ignoriert, vielleicht vergeht sie dann wieder?
Das Umfeld der beiden jungen Leute ist verlogen und hinterfotzig. Was man nicht wissen will, das weiß man ganz einfach nicht. Michael hat einen Vater, der mit sich und seiner Familie hart ist, um ja nicht in das Muster seines alkoholsüchtigen Vaters zu fallen. Beide Familien leben nach außen als Bilderbuchfamilie. Sein und Schein klaffen jedoch gewaltig auseinander.

18.11.16

Altes Land

von Dörte Hansen

Das „Alte Land“ ist ein Gebiet an der Niederelbe, nahe bei Hamburg, auf der orographisch linken Seite des Flusses. Der Name ist fast schon Programm: Hier leben die Nachfahren jener Bauern, die der Elbe Land abrangen, es mit Deichen schützten, Äcker und Felder anlegten und stattliche Häuser aus Backsteinen bauten. Es ist – immer noch – ein Land der Bauern, ein traditionsreiches Land. Hierher verschlägt es Hildegard von Kamincke mit ihrer Tochter Vera. Sie sind Flüchtlinge, „Polacken“ nennt sie Ida Eckhoff, auf deren Hof sie 1945 in der Knechtekammer Unterkunft finden. Vera bleibt hier; sie erbt sogar den Hof. Doch Dorf und Menschen bleiben ihr zeitlebens fremd. Sie ist die herrische Einzelgängerin mit den Hunden und Pferden, die ihr Haus verkommen lässt. Einzig ihr Nachbar findet Zugang zu ihr. Eines Tages steht Anne mit ihrem kleinen Sohn an der Tür.

28.10.16

Alles so leicht

von Meg Haston

Die junge Stephanie bzw. Stevie hat innerhalb kurzer Zeit zwei schwere Verluste erlebt, über die sie nicht hinwegkommt: Zuerst hat ihre Mutter die Familie wegen einer neuen Liebe verlassen, dann ist ihr Bruder Josh bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Sie fühlt sich schuldig an seinem Tod und entwickelt eine schwere Essstörung. Sie fasst den Entschluss, an seinem ersten Todestag auch zu sterben, um dann wieder mit ihm vereint sein können. Doch ihr Vater will sie weder so einfach aufgeben noch verlieren und lässt sie in ein Therapiezentrum für jugendliche Essgestörte einweisen. Stevie blockt anfangs alles ab und will unbedingt an ihrem selbstzerstörerischen Plan festhalten. Mit der Zeit aber kommen sie und die anderen Mädchen sich näher, und auch ihre Therapeutin Anna ist ganz anders, als die Seelenklempner in Stevies Vorstellung. Doch werden die anderen sie von ihrem Plan abbringen können?

30.9.16

Eine Buchhandlung auf Reisen

von Christopher Morley 

Roger Mifflin ist stolzer Eigentümer eines Gefährtes, sinnigerweise Parnassus – Berg und Heimat der Musen - genannt, das als fahrende Buchhandlung ausgestattet ist. Damit reist er, in gemächlichen Tempo, denn der Wagen wird von einem treuen Pferd gezogen, durchs Land. Er klappert kleine Städte und Dörfer, vor allem auch die Farmen im Umland von New York ab. Roger Mifflin hat nämlich nicht bloß einen Job, sondern vielmehr eine Mission: Er ist Buchhändler aus tiefster Überzeugung. Denn er glaubt felsenfest daran, dass gute Bücher das Leben bereichern, schöner und erfüllter machen. Voraussetzung dafür ist, dass das Buch zum Menschen passt. Ist es zu schwierig, wird der Leser überfordert und verliert die Lust am Lesen; ist es zu einfach, bleibt es banal. Mister Mifflin wägt daher sorgfältig ab, wem er welches Buch verkauft.

19.8.16

Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind

von Jonas Jonasson

Per Persson hat von Beginn an kein leichtes Leben: Vom Vater für eine Flasche Cognac preisgegeben, als er zwei Jahre alt war, beginnt er bereits als Teenager als Koordinator in einem eher seichten Etablissement zu arbeiten, um Geld zu verdienen, und bleibt auch bei dieser Tätigkeit, als seine Mutter Schweden verlässt und einem Banker nach Island folgt. Auch nach der Umwandlung des Bordells in eine dritt- oder noch eher viertklassige Pension bleibt er dort weiterhin tätig, nun als Rezeptionist. Einer der Pensionsgäste ist Johan Andersson, genannt Mörder-Anders. Er hat viele Jahre gesessen, da die Kombination Schnaps und Tabletten bei ihm eine derart blinde Wut hervorruft, dass schon mal Menschen dran glauben müssen, die ihm mit Nichtigkeiten in die Quere kommen

12.8.16

All die verdammt perfekten Tage

von Jennifer Niven

Beschreibung:
Theodore Finch ist ein Ausßenseiter und leidet an Depressionen. jeden Tag denkt er darüber nach, wie er am besten sterben könnte. Violet Markey ist eines der beliebtesten Mädchen der Schule. Doch seit dem Unfalltod ihrer Schwester hat sie sich völlig zurückgezogen und zählt die Tage, an denen sie endlich mit der Schule abschließen und die Heimatstadt verlassen kann. Die beiden begegnen sich auf einem Glockenturm, sechs Stockwerke über dem Abgrund. Violet möchte springen, doch Theodore hält sie davon ab. Violet will den Vorfall um jeden Preis geheim hatlten, daher kann sie es nicht fassen, dass Theodore ausgerechnet sie als Partnerin für ein Schulprojekt auswählt: sie sollen an außergewöhnliche Orte in Indiana reisen und ihre Eindrücke festhalten. Nun scheint Violets Leben wieder Sinn zu erhalten – genau wie Theodores. Doch selbst die wunderbarsten Momente werden von den dunklen wieder eingeholt...

1.4.16

Die Menschen, die es nicht verdienen

von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt

Der neue Fall von Kommissar Höglund und Polizeipsychologe Sebastian Bergmann nimmt erschreckende Ausmaße an: in Schweden werden Realitysternchen und C-Promis ermordet, also solche Menschen, deren IQ eigentlich gegen hohe Verdienstmöglichkeiten spricht, die aber trotzdem Erfolg haben und hohe Summen kassieren. Der Mörder ist der Meinung, dass die Gesellschaft verdummt, und lässt die Todeskandidaten ein Wissensquiz machen: Antworten sie auf ein Drittel der Fragen richtig, kommen sie mit dem Leben davon, ansonsten droht der Tod. Doch bald begnügt sich der Täter nicht mehr mit den Starlets, die seiner Meinung nach unverdient im Rampenlicht stehen - nun entführt er Menschen, die das erst möglich machen: Regisseure der Reality-Shows zum Beispiel. Diese haben, seiner Meinung nach, nicht einmal die Chance des Wissentests verdient...
Sehr spannende und rasante Lektüre! Hart im Nehmen muss man allerdings auch als Leser sein... Nichts für Zartbesaitete!

4.3.16

Fieber am Morgen

von Péter Gárdos

Beschreibung:
Sommer 1945. Der junge ungarische Jude Miklós Gárdos hat das Konzentrationslager überlebt und hat es nach Schweden in ein Krankenlager geschafft. Dort wird eine schwere Tuberkulose diagnostiziert und die Ärzte geben ihm nur noch sechs Monate zu leben.
Doch Miklós hat andere Pläne: er sucht eine Frau. 117 Briefe schreibt er an junge Frauen aus Ungarn, die sich auch in schwedischen Lagern aufhalten. Eine dieser Frauen wird er heiraten, das hat er sich fest vorgenommen. Dass er nur noch knapp 40 Kilo wiegt, eine dicke Brille trägt und nach einem Zwischenfall im Konzentrationslager nun ein Gebiss aus Metall hat, scheint ihm kein Hindernis zu sein. Die 18-jährige Lilli liest seinen Brief und beschließt nach ein paar Tagen, ihm zu antworten. Sie ist die Richtige, das weiß er. Jetzt müssen sie nur einen Weg finden, wie sie zusammenkommen können - und Miklós darf nicht sterben.

26.2.16

Schattenwege

von Arnaldur Indriðason

Beschreibung:
In einer Reykjavíker Wohnung wird die Leiche eines über neunzigjährigen Mannes entdeckt. Schnell wird klar, dass er keines natürlichen Todes gestorben ist. In seinem Nachlass finden die Ermittler alte Zeitungsausschnitte über einen lange zurückliegenden Mord an einem jungen Mädchen. Die beiden Verbrechen scheinen irgendwie zusammenzuhängen. Konráð, ein pensionierter Kriminalbeamter, beginnt privat zu ermitteln und wird schnell fündig. Eine spannende Spurensuche nimmt ihren Lauf…

19.2.16

Samariter

von Jilliane Hoffman

Als es auf der Geburtstagfeier ihrer Schwester Charity zu einer heftigen Auseinandersetzung kommt, verlässt Faith Saunders diese überstürzt. Obwohl es draußen bereits dunkel ist und ein bedrohlicher Tropensturm aufzieht, macht sich Faith zusammen mit ihrer vierjährigen Tochter Maggie auf die lange Heimfahrt. Vertieft in Gedanken und aufgrund des starken Regens bemerkt Faith erst viel zu spät, dass sie sich verfahren hat. Wo zum Teufel war sie? Im gleißenden Licht eines Blitzes erkennt sie plötzlich schier endlose Zuckerrohrfelder aber weit und breit kein Zeichen von Zivilisation. Als sie der Verzweiflung nahe ist, entdeckt sie doch noch eine kleine aber scheinbar verlassene Stadt und sie entscheidet sich, den Sturm dort auszusitzen.

22.1.16

Elf Tage in Berlin

von Håkan Nesser

Beschreibung:
Arne Murberg ist 35 Jahre alt, lebt in einem kleinen Dorf in Schweden und seit einem Badeunfall im Alter von 12 Jahren fällt es ihm schwer, sich zu konzentrieren und komplexere Zusammenhänge zu verstehen. Wohlbehütet wächst er bei seinem Vater, seinem Onkel und seiner Tante auf. Am Sterbebett seines Vaters erfährt Murne, dass seine Mutter nicht tot ist, wie er immer glaubte, sondern in Berlin lebt. Und Murne erhält von seinem sterbenden Vater einen klaren Auftrag: er soll ein kleines unscheinbares Kästchen in Berlin bei seiner Mutter abgeben.
Mit äußerst rudimentären Deutschkenntnissen und einer großen Portion naiver Zuversicht verreist Arne zum ersten Mal in seinem Leben alleine. Die Reise nach Berlin entwickelt sich zu einem großen Abenteuer; da gibt es einen wirren obskuren Professor, Hypnose, eine Zeitreise ins Mittelalter, den singenden Troubadour, Frau Vogel, das rätselhafte Kästchen und zuguterletzt eine hilfsbereite gelähmte Bibliothekarin. Und sehr sehr viel deutsches Essen.

15.1.16

Ein ganz neues Leben

von Jojo Moyes

Louisa Clarks Leben ist seit dem Tod von Will nur mehr ein Scherbenhaufen. Sie lebt zurückgezogen in einer kleinen Wohnung in einem Stadtteil von London, hat einen schlecht bezahlten Job am Flughafen, den sie hasst und zudem verbringt sie die Abende nur allzu gerne in Gesellschaft von einer oder mehreren Flaschen Wein.
Als sie dann eines Tages durch einen Fehltritt von der Dachterrasse ihrer Wohnung stürzt und sich dabei schwer verletzt, zieht Louisa zur Genesung vorübergehend wieder zu ihren Eltern nach Stortfold. Doch auch dort kommt Lou nicht richtig zur Ruhe und somit kehrt sie nach kurzer Zeit nach London zurück, unter der Auflage, dass sie sich dort einer Trauergruppe anschließt, um den Schmerz und die Einsamkeit besser zu verarbeiten.