31.3.23

Feuerwanzen lügen nicht

von Stefanie Höfler
Juli 2022 (Beltz & Gelberg), 234 Seiten

Was soll ich schreiben? Stefanie Höfler wurde bereits dreimal für den Jugendliteraturpreis nominiert. Ich bin jetzt mal dafür, dass sie ihn bekommt. Die Geschichte rund um die besten Freunde Nits und Mischa ist wieder was fürs Herz.

24.3.23

Das versunkene Dorf

von Olivier Norek
März 2022 (Blessing), 384 Seiten

Der jungen Hauptkommissarin Noémie Chastain wird bei einem Einsatz ins Gesicht geschossen. Sie überlebt, doch die linke Hälfte des Gesichts bleibt für immer entstellt. Ihr Freund kann damit nicht umgehen und lässt sie im Stich. Ihr Vorgesetzter schiebt sie in die Provinz ab, weil der Anblick ihres Gesichts ihre Kollegen beim Einsatz hemmen könnte.

17.3.23

Brunnenstraße

von Andrea Sawatzki
Februar 2022 (Piper), 176 Seiten

Die bekannte Filmschauspielerin und Autorin Andrea Sawatzki beschreibt in diesem stark autobiografischen Roman ihre Kindheit und Jugend. Bis zu ihrem achten Lebensjahr lebt sie mit ihrer Mutter in einem Dorf; die Mutter ist berufstätig und alleinerziehend, Andrea hat viel Freiheit und bewegt sich gerne draußen in der Natur, sie ist glücklich. Dann zieht sie mit der Mutter zu ihrem Vater in die Brunnenstraße.

10.3.23

Heimweh nach Nirgendwo

von Martha Lanz
Juni 2022 (A. Weger), 74 Seiten

Und versuchen, das Richtige zu tun,
überzeugt,
dass es das Richtige gibt. (S. 33)

Die Toblacher Lyrikerin Martha Lanz (Jahrgang 1941) begleitet mich seit der 4. Klasse Oberschule. Immer wieder drängt sich ein schmaler Gedichteband in mein Leben. Und immer wieder trifft die Autorin meine Befindlichkeit. Und den Zeitgeist, den trifft sie auch.

3.3.23

Nie schweigen

von Esther Bejarano mit Sascha Hellen
Januar 2022 (Bonifatius), 144 Seiten

Esther Bejarano (1924-2021) hat das KZ Auschwitz-Birkenau überlebt, weil ihre Großmutter väterlicherseits katholisch war und weil sie Akkordeon spielen konnte und aus diesem Grund in das Mädchenorchester von Auschwitz aufgenommen wurde. Das Buch ist ein Interview, das sie kurz vor ihrem Tod dem Journalisten Sascha Hellen und zwei Jugendlichen gibt.