28.4.23

Hannas Regen

von Susan Kreller
September 2022 (Carlsen), 192 Seiten

Es interessiert mich nicht so sehr, was Susan Kreller schreibt, es interessiert mich mehr, wie sie das tut. Ich gebrauche das Wort „fulminant“ für ihren Schreibstil. Für ihren Sprachwitz, ihre messerscharfe Beobachtungsgabe, ihre unglaublichen Sprachbilder, die Explosionen im Gehirn auslösen.

21.4.23

RCE #RemoteCodeExecution

von Sibylle Berg
Mai 2022 (Kiepenheuer & Witsch), 704 Seiten

„Irgendwann später“ ist die Welt urban, global und digital. Also für alle aussichts- und perspektivlos. Nicht nur für die fünf Nerds voller Angst, die sich „Die Freunde“ nennen, und die bisher mit Games irgendwie überlebt haben. Sie versuchen, sich der Ausbeutung, der Inflation, den Seuchen, den Kriegen und den Naturkatastrophen digital entgegenzustellen.

14.4.23

Meter pro Sekunde

von Stine Pilgaard
Februar 2022 (Kanon), 255 Seiten

Die Ich-Erzählerin, eine junge Frau, zieht mit ihrem Partner und ihrem ein paar Monate alten Baby in ein Dorf in Dänemark irgendwo in Westjütland. Er arbeitet dort als Lehrer in einer Heimvolkshochschule, das ist eine Art Internat, die Lehrpersonen leben auf dem Schulgelände und die Familienangehörigen sind als „Anhängsel“ mit dabei. Sich in das Dorfleben zu integrieren, fällt alles andere als leicht.

7.4.23

Der letzte weiße Mann

von Mohsin Hamid
August 2022 (DuMont), 160 Seiten

Was wäre, wenn du am Morgen aufwachst und feststellst, dass du sich deine Hautfarbe verändert hat? Diesen Gedanken spielt der Autor, der in London und Lahore lebt, konsequent durch. In einer kleinen, nicht näher bezeichneten Stadt wachen die Menschen aus ihrem Schlaf auf und stellen fest, dass sich ihre Hautfarbe verändert hat: Sie sind nicht mehr weiß.