28.1.22

Esther und Salomon

von Elisabeth Steinkellner
März 2021 (Tyrolia), 336 Seiten

Elisabeth Steinkellners Versepos „Esther und Salomon“ ist ein Wahnsinnsbuch. Der aus der Perspektive von Esther geschriebene erste Teil erzählt die Geschichte des letzten gemeinsamen Urlaubs mit den Eltern, die sich nicht mehr verstehen. Esthers kleine Schwester Flippa freundet sich am Strand mit der gleichaltrigen Aishe an. Und Esther lernt Aishes Bruder Salomon kennen. Die zarte Liebesgeschichte endet abrupt mit dem Ende des Urlaubs.

21.1.22

Hard Land

von Benedict Wells
Februar 2021 (Diogenes), 352 Seiten

Missouri, 1985: Sams Mama ist schwer krank, seine Schwester ausgezogen und zum Vater hat er keine Beziehung. Um dieser beklemmenden Situation zu entfliehen, nimmt der 15-jährige Sam einen Ferienjob in einem alten Kino an. Er findet Freunde, verliebt sich und entdeckt die Geheimnisse seiner Heimatstadt.

14.1.22

Wie man eine Raumkapsel verlässt

von Alison McGhee
April 2021 (dtv), 208 Seiten

100 Kapitel mit jeweils 100 Wörtern. Ein gelungenes literarisches Experiment. Nur die untere Hälfte auf jeder zweiten Seite ist beschrieben, auf den linken Seiten gibt es chinesische Kalligraphien. Will jobbt in einem Ein-Dollar-Shop und hadert nach drei Jahren noch immer damit, dass sein Vater ohne erkennbaren Grund von einer Brücke gesprungen ist

7.1.22

Der Himmel vor hundert Jahren

von Yulia Marfutova
März 2021 (Rowohlt), 192 Seiten

Die Handlung des Buches ist schnell erzählt: Ein junger Mann, Wadik, taucht in einem Dorf auf, das irgendwo in Russland liegt. Niemand weiß, woher er kommt, was es mit ihm auf sich hat. Wadik selbst schweigt.