29.5.20

Die stumme Patientin

von Alex Michaelides

Der Plot ist schon sehr reizvoll: nachdem die berühmte Malerin Alicia ihren Mann erschossen und sich selbst die Pulsadern aufgeschnitten hat, verstummt sie und wird in der geschlossenen Anstalt untergebracht. Sechs Jahre nach der Tat ist der junge Psychotherapeut Theo absolut nicht überzeugt von der Schuld der stummen Patientin. Er möchte das tragische Rätsel lösen.

22.5.20

Welch schöne Tiere wir sind

von Lawrence Osborne 

Der Roman spielt auf der griechischen Insel Hydra. Reiche Amerikaner und Briten haben dort ihre Sommerresidenzen. So auch die Familien Haldane und Codrington. Naomi Codrington verbringt mit ihrem Vater Jimmie, einem reichen Kunstsammler und der verhassten griechischen Stiefmutter Phaine den Sommer auf Hydra. Naomi ist 25 Jahre alt, Rechtsanwältin, sie hat vor kurzem ihren Job verloren, man hat ihr gekündigt. Naomi freundet sich mit Samantha Haldane, genannt Sam, an. Während eines Ausflugs finden sie einen halbnackten verwahrlosten jungen Mann, wahrscheinlich ist er ein syrischer Flüchtling. Die beiden jungen Mädchen beschließen, ihm zu helfen. Sie versorgen ihn mit sauberer Kleidung und Essen. Naomi ist die treibende Kraft.

15.5.20

Voll verkackt ist halb gewonnen

von Tom Limes 

Schulabbrecher*innen oder/und Schulversager*innen sind die Protagonisten in Tom Limes zweitem Roman „Voll verkackt ist halb gewonnen“. Jedes Jahr verlassen etwa 50.000 Jugendliche in Deutschland die Schule ohne Abschluss. Vier davon haben wir hier: Julian, Liza, Tariq und Max. Abwechselnd aus der Perspektive von Julian und Liza erzählt, tun sich hier Untiefen in Sachen Schule auf. Liza leidet am Tourette-Syndrom und hat sich deswegen total zurückgezogen. Sie ist zwar clever, alles scheitert aber an ihren Tics. Julian hat mit 17 schon eine eigene Wohnung. Geldmangel kennt er nicht. Eine extreme Rechenschwäche lässt ihn scheitern. Aber auch im Förderkurs Bereich Holz geht es nicht ohne Mathematik. Zusätzlich zum inhaltlichen Problem ist der Lehrer ein sagenhaftes Arschloch. Und Julian auf dem besten Weg, zum Junkie zu werden.Heiteres

8.5.20

Vanitas - Grau wie Asche

von Ursula Poznanski 

Beschreibung:
Carolin – immer noch auf der Flucht vor der Russenmafia- arbeitet wieder in der Blumenhandlung am Wiener Zentralfriedhof. Der Friedhof wird von Grabschändern heimgesucht. Immer wieder werden nachts Gräber geöffnet, die Überreste der Toten herausgeholt und die Grabsteine mit satanistischen Symbolen beschmiert. Nicht lange, und auf einem der Gräber liegt eine frische Leiche Die öffentliche Aufmerksamkeit rund um den Friedhof sind Carolin alles andere als recht– doch fast noch mehr irritiert sie ein junger Mann, der seit kurzem täglich den Blumenladen besucht. Nach außen hin gilt sein Interesse ihrer Kollegin, doch in Carolin wächst der Verdacht, dass er in Wahrheit hinter ihr her ist.

1.5.20

Eine moderne Familie

von Helga Flatland

Alles im Buch dreht sich um die immer wieder spannende Frage: Wie können Liebesbeziehungen gelingen? Die Antworten auf diese Frage fallen höchst unterschiedlich aus. Da sind zunächst einmal Sverre und Torrill, seit langer Zeit verheiratet, zwei Töchter, ein Sohn, alle längst erwachsen. Zum siebzigsten Geburtstag von Sverre, den die Familie gemeinsam in Rom verbringt, eröffnen die Eltern ihren Kindern, dass sie beschlossen haben, sich scheiden zu lassen. Diese Ankündigung hat unterschiedlichste und vor allem ungeahnte Auswirkungen. Sie bringt Unruhe und Instabilität in das Beziehungsgeflecht zwischen den Geschwistern untereinander, zwischen den Eltern zu ihren Kindern, den Töchtern zu ihren Partnern. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war.