25.7.14

Der Teufel von New York

von Lindsay Faye

New York 1845. Die gerade gegründete Polizei der Stadt ist ein zusammengewürfelter Haufen von Schlägertypen und seltsamen Vögeln. Auch Timothy Wilde, ein ehemaliger Barkeeper, gehört dazu. Bei einem Brand wurden seine Wohnung, seine gesamten Ersparnisse und sein gutes Aussehen zerstört und er nimmt widerwillig das Jobangebot seines verhassten älteren Bruders Valentine an. Eines Tages läuft ihm ein völlig verstörtes kleines Mädchen in die Arme, bekleidet mit einem blutdurchtränkten Nachthemd. Sie will oder kann nicht sagen, wer sie ist. Da sie selbst körperlich unverletzt ist, muss das Blut von einer anderen Person stammen. Tim nimmt das Mädchen mit in seine Wohnung und er gewinnt ihr Vertrauen. Sie führt ihn daraufhin zu einem Grab mit neunzehn Kinderleichen. Erste Hinweise führen zur einflussreichen Bordellbesitzerin Silkie Marsh.

18.7.14

Troll

von Stefan Spjut

Beschreibung:
Immer wieder verschwinden in Nordschweden Kinder auf geheimnisvolle Art und Weise. So auch der kleine Magnus, der während eines Urlaubsaufenthaltes in einer einsamen Hütte im Wald, entführt wird. Seine Mutter behauptet steif und fest, ein Riese hätte ihn sich geholt. Die ermittelnden Behörden sind skeptisch und bald verlaufen die Ermittlungen im Sande. Jahre später nimmt die junge Susso die Spur der Entführer wieder auf. Sie ist überzeugt davon, dass in den Wäldern Lapplands übernatürliche Wesen, wie Trolle und Kobolde, ihr Unwesen treiben. Und tatsächlich gelingt es ihr, eines dieser fantastischen Wesen vor ihre Kamera zu locken und heimlich zu fotografieren. Die Auswirkungen sind fatal, denn die Hüter eines alten Geheimnisses fühlen sich plötzlich in die Enge getrieben und sehen ihre streng gehütete mystische Welt gefährdet. Ein mörderischer Wettlauf beginnt.

11.7.14

28 Tage lang

von David Safier

Mira ist sechzehn, Jüdin und lebt im Warschauer Ghetto. Um sich, ihre schwermütige Mutter und ihre jüngere Schwester halbwegs über die Runden zu bekommen, schmuggelt sie Lebensmittel aus dem freien Teil der Stadt Warschau – solange dies noch möglich ist. Ihr Bruder hat sich der jüdischen Polizei angeschlossen, ihr Vater hat sich umgebracht – Mira fühlt sich von beiden im Stich gelassen. Ihren Freund Daniel, mit dem sie erste Verliebtheit unter erschwerten Umständen erlebt und der sich um Waisenkinder im Ghetto kümmert, bewundert sie. Als sie jedoch erfährt, dass alle Juden umgebracht werden sollen und das Ghetto aufgelöst wird, und sich Daniel dem einfach fügen und zusammen mit seinen Waisenkindern in den Tod gehen will, empfindet sie das als Schwachheit. Für sich selbst wählt sie eine andere Lösung: Sie schließt sich dem – spärlich – bewaffneten Widerstand im Ghetto an. Gemeinsam mit einigen Gleichgesinnten kämpft sie für ein menschenwürdigeres Dasein und für eine Zukunft, die es eigentlich für sie nicht mehr gibt.

4.7.14

Nashville oder Das Wolfsspiel

von Antonia Michaelis

Beschreibung:
Die 18-jährige Svenja, Medizinstudentin im 2. Semester, bezieht eine kleine, sanierungsbedürftige Wohnung mitten in Tübingen. Als sie dort den Küchenschrank öffnet, findet sie darin einen verwahrlosten Jungen, auf dem Kopf stehend, der nicht spricht. Sie nennt ihn Nashville, nach dem Schriftzug auf seinem T-Shirt. Anstatt ihn zur Polizei oder zum Jugendamt zu bringen, kümmert sie sich selbst um ihn, was für ihr Studium nicht gerade förderlich ist. Es stellt sich bald heraus, dass Nashville kein normaler Junge ist. Er verschwindet nachts heimlich und hat unerklärliche Panikattacken. Bald darauf wird die Stadt von einer Mordserie erschüttert, die Opfer sind allesamt Obdachlose. Svenja ahnt, dass es zwischen Nashville und den Morden eine Verbindung gibt. Mit Unterstützung ihrer Freunde versucht sie, den Rätseln auf den Grund zu gehen Doch die Frage, wer nun Freund oder Feind ist, wird immer drängender. Längst ist Svenja ins Blickfeld des Mörders geraten.