30.10.20

Die Stille zwischen den Sekunden

von Tania Witte
März 2019 (Arena), 296 Seiten
 
Manchmal, wenn ich bei einem Buch nicht weiter weiß, frage ich meine Lieblingskollegin, ob sie es auch lesen würde. Manchmal macht sie das auch. Manchmal sind wir danach zu zweit keinen Deut klüger. Manchmal holen wir uns dann Hilfe bei verschiedenen Rezensent*innen. Um die traurige Gewissheit zu haben, dass nicht alle Rezensent*innen die Bücher, die sie besprechen, auch wirklich lesen. Also bin ich wieder mir selber überlassen.

23.10.20

Vielleicht tanzen wir morgen

Von Ruth Hogan
November 2018 (List), 320 Seiten

 
Maschas Leben orientiert sich an der Wassertemperatur des städtischen Freibads, in dem sie sich jeden Morgen im „Ertrinken“ übt. Dies ist die Strafe, die sie sich selbst für Gabriels Tod auferlegt hat. Seit jenem Tag, der nun schon einige Jahre in der Vergangenheit liegt, hat Mascha alle Freude, Hoffnung und Lebenslust verloren.

16.10.20

9.10.20

Wo das Glück zu Hause ist

von Jenny Colgan
März 2020 (Piper Taschenbuch), 448 Seiten


Nina ist Bibliothekarin mit Leib und Seele, und in ihrem Leben sind Bücher das Wichtigste. Doch dann wird die Bibliothek geschlossen, und Nina muss sich neu organisieren. Das ist der Moment, in dem sie ihren allergrößten Wunsch verwirklichen will: eine eigene Buchhandlung, in der sie jedem das für ihn geeignete Buch empfehlen kann. Das lässt sich am besten dort machen, wo sonst keine Möglichkeit zum Lesen besteht und man den Leuten neue Perspektiven eröffnen kann. So kauft sie in Schottland einen alten Lieferwagen und stattet ihn zu einer fahrbaren Bücherei aus. Diese Gegend und ihre Menschen sind eher rau und seltsam, aber Nina fühlt sich endlich angekommen. Jetzt würde alles gut werden! Aber sie hat wohl nicht mit den Wirren des Lebens gerechnet ...

2.10.20

Rote Kreuze

von Sasha Filipenko


Februar 2020 (Diogenes), 288 Seiten
 
Alexander ist ein junger Mann, der einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen muss und, um zu vergessen, in eine neue Wohnung zieht. Dort lernt er seine neue Nachbarin kennen: Tatjana, über neunzig Jahre alt und im Anfangsstadium von Alzheimer. Um nach Hause zu finden, macht sie auf den Türen der anderen Wohnungen rote Kreuze. Die beiden lernen sich kennen und Tatjana erzählt Alexander ihre Lebensgeschichte, die geprägt ist von den Wirren und Tragödien des 20. Jahrhunderts. Die beiden freunden sich an, und nach Tatjanas Tod macht sich Alexander auf, um das letzte Geheimnis in Tatjanas Leben zu ergründen.