26.8.22

Tête-à-Tête

von Martin Walker
April 2022 (Diogenes), 400 Seiten

Hier haben wir den neuesten Fall für Bruno, den Chef de Police, genau genommen ist das schon das vierzehnte Buch. Viele kennen diese Reihe wahrscheinlich schon und wissen genau, dass sie sich keinen reißerischen Krimi erwarten dürfen. Was man aber ganz sicher immer noch vorfindet, ist ein aktuelles Thema und eine gute und genaue Recherche.

19.8.22

Was im Verborgenen ruht

von Elizabeth George
März 2022 (Goldmann), 800 Seiten

Die schwarze Polizistin Teo Bontempi wird in London ermordet. Detective Superintendent Thomas Lynley beginnt zusammen mit DS Barbara Haver Nachforschungen anzustellen. Dabei erfahren sie, dass Bontempi in der nigerianischen Gemeinde Nord-Londons undercover ermittelt hat. Es geht um illegale Beschneidungen und Verstümmelungen von Mädchen. Aber auch privat gibt es einige Geheimnisse um die junge Polizistin.

12.8.22

Dazwischen: Wir

von Julya Rabinowich
Januar 2022 (Hanser), 256 Seiten

Madina hat sich gut eingelebt in Deutschland. Das kann man von ihrer Mutter nicht behaupten. Ihr Vater ist zurück nach Hause gegangen. Dorthin, wo Krieg herrscht. Dann ist da noch ihr Bruder Rami, der im Kindergarten negativ auffällt, mit Hilfe eines Freundes aber doch die Kurve zu kriegen scheint. Und da sind Laura und Susi, in deren Wohnung Madina und ihre Familie wohnen dürfen. Und Markus. Und die Liebe. Während Madina sonst schon all den Wahnsinn durchmacht, den die Jugend so mit sich bringt, ist sie auch noch eine Geflüchtete. Bei all der Hilfe, die ihr zu Teil wird, ist auf der anderen Seite aber auch ganz viel Ablehnung, Ausländerfeindlichkeit … Aber Madina verliert ihr Ziel nicht aus den Augen. Niemals.

5.8.22

Zukunftsmusik

von Katerina Poladjan
Februar 2022 (S. Fischer), 192 Seiten

Die Autorin erzählt von den Bewohner*innen einer Kommunalka, sprich Gemeinschaftswohnung, in einer Stadt in Russland im Jahre 1985, das Jahr, das den Beginn einer Zeitenwende markierte, von der noch niemand etwas ahnte. In der Kommunalka wohnen in den zugewiesenen Zimmern, die je nach Anzahl der Familienmitglieder bzw. Verdienst der Person etwas größer oder kleiner sind, eine Reihe von Menschen, die alle ein wenig skurril und eigen sind.