28.2.14

Die Springflut

von Cilla Börjlind und Rolf Börjlind

Auf der schwedischen Insel Nordkoster wird in einer lauen Sommernacht im Jahr 1987 eine schwangere Frau von drei Personen bei Ebbe im schweren Schlick vergraben und der Springflut überlassen. Der Mord konnte nie aufgeklärt werden und ist darum im Ordner der Cold Cases gelandet, welche sich die Studenten der Polizeihochschule über die Sommerferien anschauen sollen. Polizeianwärterin Olivia Rönning entscheidet sich, dem Nordkoster-Rätsel auf den Grund zu gehen, da ihr inzwischen verstorbener Vater in dem Fall ermittelt hatte - gemeinsam mit seinem Kollegen Tom Stilton, der jedoch wie vom Erdboden verschluckt ist. Um den Fall zu lösen, muss sie also zuerst Tom Stilton finden. Gleichzeitig gibt es eine Welle von schweren Misshandlungen Obdachloser in den Parks und auf den Straßen der schwedischen Hauptstadt, die letztendlich auch in einen Mord ausarten. Der zuständige Kommissar ist nicht gerade erpicht darauf, die Fälle aufzuklären...

21.2.14

Die Welt ist eine Scheibe

von Alexandra Kuitkowski

Beschreibung: 
„Die Welt ist eine Scheibe. Beweis: Manche fallen runter, ein ständiges Stürzen und Aufschlagen, die meisten merken es bloß nicht.“
Die 16-jährige Wiebke lebt mit ihrer Familie auf einem Hof auf dem Land. Sie sehnt sich jedoch danach, in die große Stadt zu entfliehen, und träumt von einer großen Sängerkarriere. Es ist Sommer, heiß, Wiebke sitzt auf einem Baum und beobachtet das brennende Heu, das sie selbst angezündet hat. Sie reflektiert die Verstrickungen, die dazu geführt haben und rechnet in Gedanken mit allen ab: mit ihrem Vater, welcher nur den Hof im Kopf hat, mit den dummen Leuten aus dem Dorf, Hinterwäldler, engstirnig, ohne Ambitionen, und mit den neuen Nachbarn aus der Stadt, den Strassers, die ein sehr auffallendes modernes Haus in der bäuerlichen Gegend gebaut und nicht nur dadurch alles durcheinander gebracht haben.

14.2.14

Das Mädchen, der Koch und der Drache

von Luo Lingyuan

Berlin im Jahr 2008: Seit sechs Jahren lebt die junge, hochbegabte chinesische Studentin Mendy jetzt in der deutschen Stadt. Mit ihrem zurückhaltenden Charme und ihrer betörenden Stimme verdreht sie den Männern den Kopf. Da ist zum einen der junge Musiker und Student Oswald, der Mendy zu einer Karriere im Musikgeschäft überreden will. Auf der anderen Seite ist der schüchterne Asylant Tubai, der in der „Strahlenden Perle“, dem China-Restaurant von Mendys Vater, als Hilfskoch arbeitet. Im Gegensatz zu Mendy steht ihre ordinäre Freundin Peipei, die sich von Mendy die Seminararbeiten schreiben lässt, eine Affäre mit deren Vater unterhält und sie gewissenlos mit Oswald hintergeht. Doch die gemeinsame Herkunft schweißt zusammen. Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist die „Strahlende Perle“ in der Mendy und Peipei als Kellnerinnen aushelfen.

7.2.14

Vor dem Sturm

von Jesmyn Ward


Beschreibung:
Im Mittelpunkt des Romans steht eine schwarze Familie, die in einem fiktiven Ort namens Bois Savage im Mississippi-Delta lebt. Hauptfigur ist die 15-jährige Esch. Die Mutter ist bei der Geburt eines ihrer Kinder gestorben, der Vater hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und trinkt, die vier Brüder klauen, rösten Eichhörnchen über dem Feuer und vertreiben sich die Zeit bei Hundekämpfen und Basketballspielen. Esch wächst in einer Männerwelt auf. Das einzige weibliche Wesen neben ihr ist China, ein Pitbull, der einen Wurf Welpen zur Welt bringt. Die Welpen sollen verkauft und bei Hundekämpfen viel Geld einbringen. Die Familie haust in einer heruntergekommenen Hütte. Weiße verschlägt es selten in diese Gegend. Esch ist verliebt in Manny, doch dieser schaut ihr beim Sex nicht in die Augen, küsst sie nicht und wenn andere in der Nähe sind, ignoriert er sie.