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20.10.17

Good as gone

von Amy Gentry

Das Ehepaar Anna Davalos und Tom Whitaker lebt mit den zwei Töchtern in Houston. Da passiert das Unfassbare: die ältere Tochter Julie wird mit 13 Jahren mitten in der Nacht aus ihrem Schlafzimmer entführt. Die einzige Zeugin ist die jüngere Schwester Jane, die Geräusche hört und in einem Wandschrank versteckt, beobachtet, wie ein Mann ihre Schwester mit einem Messer bedroht und wegführt.
Die Fahndung der Polizei nach der Tochter bleibt erfolglos. Der Vater Tom gibt sogar seinen Beruf auf, um sich ganz der Suche seiner Tochter zu widmen, aber Julie bleibt verschwunden. Bis nach acht Jahren plötzlich die erwachsene Julie vor der Tür steht, abgemagert, dehydriert und erschöpft, aber ansonsten gesund. Sie erzählt, dass sie zunächst von einem Mann festgehalten, danach weiterverkauft wurde und schließlich flüchten konnte.

25.3.16

Eisige Schatten

von Jørn Lier Horst

Kurz vor Weihnachten wird der Nachbar von Hauptkommissar William Wisting tot in seinem Fernsehsessel aufgefunden - gestorben ist er jedoch bereits im Sommer, wie die Obduktion ergibt. Der Fernseher läuft noch immer, das auf dem Beistelltischchen liegende Fernsehprogramm ist vom August. Während Wistings Tochter Line, die mittlerweile als Journalistin arbeitet, für die Vorweihnachtszeit wieder zu ihrem Vater nach Stavern zieht, um ein Porträt über diesen Tod in Einsamkeit zu schreiben, muss Wisting selbst den Mord an einem Unbekannten aufklären. Dessen Leiche ist unter einem verschneiten Tannenbaum einer Weihnachtsbaumplantage gefunden worden, aber auch er ist schon seit den Sommermonaten tot.

18.3.16

Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid

von Fredrik Backman

Elsas Oma, Kettenraucherin, Ärztin in Krisengebieten, Geschichtenerzählerin und die schrulligste Oma der Welt, stirbt mit 77 Jahren an Krebs. Daraufhin tauchen an den seltsamsten Orten Briefe auf, die Elsa an ihre Empfänger überbringen soll. Elsa ist zunächst wütend auf Oma, die sie einfach so im Stich gelassen hat, wo sie sie doch so sehr braucht – um sich gegen ihre Mitschüler zu wehren, die Elsa in der Schule mobben und hänseln, um ihre Tage mit ihr zu verbringen und sie spannend und lustig zu machen und, nicht zuletzt, um ihre Reisen in das Phantasieland, das Oma für Elsa erschaffen hat, fortsetzen zu können. Ohne Oma schafft sie es nämlich zunächst nicht, sich in Gedanken in dieses Land zu versetzen. Doch da sie Oma noch nie einen Wunsch abschlagen konnte, begibt sich Elsa natürlich auf die ihr aufgetragenen, geheimnisvollen Botengänge.

5.2.16

Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden

von Per J. Andersson

Die Geschichte beginnt im Indien der Sechziger Jahre, wo das Leben einerseits farbenprächtig und voller Gerüche und Düfte ist, gleichzeitig jedoch den Angehörigen der niedrigeren Kasten wenig Möglichkeiten zur Entfaltung lässt. Pikay wird genau in eine solche Kaste geboren, er darf zwar zur Schule gehen, muss dabei aber – getrennt von allen Mitschülern – auf der Veranda des Klassenzimmers sitzen und von dort aus dem Unterricht folgen. Er entdeckt sein Zeichentalent, das er von seiner Mutter geerbt hat, die zu hohen Festtagen immer die Lehmhütten der Dorfbewohner farbenprächtig bemalte.

8.1.16

Tod in stiller Nacht

von Viveca Sten

Der sechste Fall für Thomas Andreasson: An Weihnachten wird auf der Schäreninsel der tote Körper einer Frau unter einer Schneewehe gefunden. Bald stellt sich heraus, dass das Opfer eine bekannte und provokante Kriegsberichterstatterin ist, die sich gleich mehrere Feinde gemacht hat. Die Ermittler sind unschlüssig, ob der Mörder im Berufsmilieu zu suchen ist oder doch im Freundes- und Familienkreis: Auch ihr Exmann war gerade gar nicht gut auf sie zu sprechen, da sie mehr Sorgerecht für ihre Tochter einfordern wollte. Gleichzeitig wird in der Wohnung des Opfers in Stockholm eingebrochen, der betagte Nachbar wird krankenhausreif geschlagen und weder ihr Laptop noch ihre Aufzeichnungen aus den letzten Monaten lassen sich finden…

20.3.15

Wir träumten jeden Sommer

von Dagmara Dominczyk

In den Sommerferien kehrt die 13- jährige New Yorkerin Anna Baran nach Polen zurück, in das Land, das ihre Eltern vor sieben Jahren verlassen haben. In der kleinen Stadt Kielce ist sie der Star unter den Teenagern. Während sie in New York die unscheinbare Polin ist, reißen sich in Kielce alle darum, mit ihr befreundet zu sein, ihre abgetragenen Kleider tragen zu dürfen und den Geschichten aus Amerika lauschen zu dürfen. Enge Freundschaft knüpft sie mit der forschen, frühreifen Justyna und der ruhigen, nachdenklichen Kamila. Mit ihnen erlebt sie nun in den folgenden Sommern in Polen herrliche Nachmittage am See und die ersten sexuellen Erfahrungen und Liebeleien, während Forever Young aus dem Kassettenrekorder dröhnt.

12.12.14

Mehr als das

von Patrick Ness

Der sechzehnjährige Seth treibt im eisigen Meerwasser, er versucht zu schreien, doch seine Lungen füllen sich mit Wasser, dann schwemmt eine gigantische Welle seinen Körper an die Klippen und sein Körper zerschellt. Er hört sein Genick brechen.
Einige Sekunden nach seinem Tod wacht der Jugendliche vor dem Haus in England auf, in dem er seine Kindheit verbracht hat. Sein Körper ist mit seltsamen Bandagen umwickelt, die nur seine Geschlechtsteile, sein Gesäß und seinen Kopf freilassen. Die Landschaft scheint ausgestorben, alles ist mit einem seltsamen Schlamm bedeckt und das Wetter wechselt im Stundenrhythmus. Er ist äußerst schwach und fällt immer wieder in tiefen Schlaf, in dem er vom Leben vor seinem Tod träumt. Er erinnert sich daran, dass sein kleiner Bruder als Kleinkind von einem entflohenen Sträfling entführt wurde, und Seth selbst daran Schuld war, weil er dem Mann die Tür öffnete.

14.11.14

Die Nacht gehört dem Drachen

von Alexia Casale

Beschreibung:
Die 14-jährige Evie lebt bei ihren Adoptiveltern Amy und Paul, deren Sohn bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Nachdem Evie ihnen endlich von ihrer gebrochenen Rippe erzählt hat, wird ihr bei einer Operation das Stück zerstörter Knochen entfernt. Sie nimmt es mit nach Hause, und zusammen mit ihrem Adoptivonkel Ben schnitzt sie daraus einen Drachen, der ihr als Glücksbringer dienen und ihr neue Stärke verleihen soll. Schmerzen und schreckliche Erinnerungen an ihre Vergangenheit plagen Evie. Sie möchte vergessen und wünscht sich, dass ihr Knochendrache lebendig wird. Und ihr Wunsch scheint in Erfüllung zu gehen: Nachts erwacht der Drache, redet und unternimmt Ausflüge mit ihr, macht ihr Mut, fordert aber auch Geduld von ihr. Während Evie langsam wieder zu Kräften kommt, wird zunehmend klar, dass ihre neuen Eltern ihr nicht die Gerechtigkeit geben können, nach der sie sich sehnt, Gerechtigkeit für das, was ihr angetan wurde. Wird der Drache ihr helfen können?

26.9.14

Dunkle Gewässer

von Joe R. Lansdale

Beschreibung:
Sue Ellen, die junge Ich-Erzählerin, fristet ein trauriges Dasein mit einem gewalttätigen Stiefvater und einer alkoholabhängigen Mutter am Ufer des Sabine Rivers in Texas. Einzigen Halt findet sie bei ihren Freunden, der schwarzen Jinx, dem schwulen Terry und der betörend schönen May Lynn. Als Letztere tot aus dem Fluss gefischt wird, beginnt für die Freunde ein lebensgefährliches Abenteuer. Sie haben sich nämlich in den Kopf gesetzt, die Asche der verstorbenen Freundin nach Hollywood zu bringen und dort zu verstreuen. Es war nämlich May Lynns sehnlichster Wunsch gewesen, in die Filmmetropole zu gehen und dort Karriere zu machen. Als die drei Freunde dann durch Zufall auch noch an eine nicht unerhebliche Summe Geld kommen, die May Lynns Bruder bei einem Bankraub erbeutet hat, flüchten sie, im Schlepptau Sue Ellens apathische Mutter, Hals über Kopf aus ihrem Heimatort. Schon bald heften sich geldgierige Verwandte und ein skrupelloser Constable an ihre Fersen.

29.8.14

Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte

von Rachel Joyce

Byron hört im Radio, dass man die Zeit zwei Sekunden lang anhalten müsse, damit die Zeitrechnung wieder stimme. Er fährt gerade mit seiner Mutter in ihrem neuen Wagen durch eine Sozialsiedlung, als er zu sehen meint, wie der Sekundenzeiger stehen bleibt. Aufgeregt will er seine Mutter darauf hinweisen, die deshalb ihren Blick von der Straße nimmt und ein Mädchen auf einem roten Fahrrad überfährt. Sie selbst hat nichts gemerkt, nur Byron hat das rote Fahrrad gesehen. Lange ringt er mit sich selbst, doch dann hält er es nicht mehr aus: Er muss seiner Mutter von ihrer Schuld berichten und sie überreden, nachzufragen, wie es dem Mädchen geht. Damit bringt er Dinge ins Rollen, die er so nicht voraussehen konnte und die sein Leben und das Leben anderer für immer verändern werden.

8.8.14

Wie ein leeres Blatt

von Boulet/Pénélope Bagieu

Beschreibung:
In Paris findet sich die junge Eloïse plötzlich auf einer Parkbank wieder ohne Erinnerung daran, wie sie hierher gekommen ist und – noch viel schlimmer – wer sie überhaupt ist, wo sie wohnt, wo sie arbeitet, wer ihre Freunde, Familie usw. sind. Dank eines Ausweises und eines Stadtplans in der Handtasche findet sie ihre Wohnung. Sie beginnt, ihre Habseligkeiten zu durchforsten, um auf die Spur ihrer Identität und ihres bisherigen Lebens zu kommen, und wundert sich dabei oft über sich selbst. Doch die Erinnerungen kehren nicht zurück. Auch Ärzte und Psychologen finden keine Erklärung für ihre Amnesie. Unterstützung erfährt Eloïse von ihrer Arbeitskollegin Sonja, welche die einzige Person in ihrem näheren Umfeld ist, der sie sich anvertraut, und welche ihr hilft, den Arbeitsalltag in einer großen Buchhandlung zu meistern. Der Gedächtnisverlust bleibt bis zum Schluss ungeklärt.

1.8.14

Verleumdet

von Thomas Enger

Journalist Henning Juul soll über den brutalen Mord an einer pensionierten Lehrerin, die im Altersheim wohnte, schreiben. Am Tatort findet man ein zerschmettertes Familienfoto. Wenig später wird eine junge Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden, auch hier findet man ein zerschmettertes Familienfoto. Was verbindet die beiden Morde, und warum ist der Täter so wütend auf die Familien der Toten?
Doch Henning plagt bald ein anderes Ereignis: Seine Schwester, Justizministerin Trine Juul, wird schwer verleumdet und der sexuellen Nötigung bezichtigt. Eigentlich hat sie für besagten Abend ein Alibi, doch wer immer hinter der Hetzkampagne steckt, weiß, dass sie dieses Alibi nicht verwenden kann, ohne dass ihr Leben zusammenbricht, und nützt somit ihr dunkelstes Geheimnis für seine Zwecke aus.

4.7.14

Nashville oder Das Wolfsspiel

von Antonia Michaelis

Beschreibung:
Die 18-jährige Svenja, Medizinstudentin im 2. Semester, bezieht eine kleine, sanierungsbedürftige Wohnung mitten in Tübingen. Als sie dort den Küchenschrank öffnet, findet sie darin einen verwahrlosten Jungen, auf dem Kopf stehend, der nicht spricht. Sie nennt ihn Nashville, nach dem Schriftzug auf seinem T-Shirt. Anstatt ihn zur Polizei oder zum Jugendamt zu bringen, kümmert sie sich selbst um ihn, was für ihr Studium nicht gerade förderlich ist. Es stellt sich bald heraus, dass Nashville kein normaler Junge ist. Er verschwindet nachts heimlich und hat unerklärliche Panikattacken. Bald darauf wird die Stadt von einer Mordserie erschüttert, die Opfer sind allesamt Obdachlose. Svenja ahnt, dass es zwischen Nashville und den Morden eine Verbindung gibt. Mit Unterstützung ihrer Freunde versucht sie, den Rätseln auf den Grund zu gehen Doch die Frage, wer nun Freund oder Feind ist, wird immer drängender. Längst ist Svenja ins Blickfeld des Mörders geraten.

27.6.14

Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

von Gavin Extence

Alex Wood ist 10 Jahre alt, als er in seinem Wohnzimmer von einem Meteoriten getroffen wird. Davon trägt er eine Schädelverletzung, die ihn für zwei Wochen ins Koma stürzt, epileptische Anfälle auslöst und zu einer einschlägigen Berühmtheit macht.
Alex ist auch sonst in vielerlei Hinsicht anders als Gleichaltrige: er liest gern und viel, er lernt mit Begeisterung, in der Schule ist ihm die Zeit zwischen den Pausen am liebsten. Er hat eine hellseherisch begabte Mutter, die Karten legt und einen Esoterik-Laden führt. Und er pflegt freundschaftliche Kontakte mit seinem Neurologen und der Astrophysikerin, die seinen Eisen-Nickel-Meteoriten untersucht.

23.5.14

Rotwild

von Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson

Beschreibung:
Auf einer kleinen Insel im småländischen Växjö wird die Leiche eines von Pfeilen durchbohrten Lehrers gefunden. Bald darauf werden weitere Mordopfer entdeckt, alle auf bestialische Weise regelrecht hingerichtet. Die Taten erinnern erschreckend an den Leidensweg frühchristlicher Märtyrer. Kommissarin Ingrid Nyström und ihr Ermittlerteam geraten massiv unter Druck die Mordserie aufzuklären. Als schließlich die Lage eskaliert, schalten sich die Stockholmer Kriminalbehörden ein und entziehen Kommissarin Nyström den Fall. Die, und vor allem ihre heißblütig Kollegin, die junge Stina Forss, lassen sich jedoch nicht so einfach aus den Ermittlungen drängen. Sie recherchieren ihrerseits weiter und stoßen schließlich auf eine Spur, die nach Deutschland und weit in die Vergangenheit zurückreicht.

Fazit:
Spannend und packend vom Anfang bis zum Ende! Der ständige Wechsel von einem Schauplatz zum nächsten und die durchwegs kurz gehaltenen Kapitel machen den Roman nie langweilig. Es ist dies der zweite Krimi um das Ermittlerduo Nyström und Forss. Schon das erste Buch „Später Frost“ hat bei den Lesern/innen für Begeisterung gesorgt und wurde von der Fachpresse gelobt. Es kann mit einiger Zuversicht gehofft werden, dass die bereits in Planung stehenden weiteren Bände den bisher erschienen in nichts nachstehen werden.

Empfehlung:
Das deutsch-schwedische Autorenpaar Kerstin Signe Danielsson und Roman Voosen haben mit „Rotwild“ wieder einen klassischen Schwedenkrimi vorgelegt, der jedem/jeder Krimifreund/in wärmstens empfohlen werden kann.

9.5.14

Die Geschichte eines schönen Mädchens

von Rachel Simon

Beschreibung:
Amerika, 1968: Die Witwe Martha, eine pensionierte Lehrerin, lebt abgeschieden in einem kleinen Häuschen. Nur zu einigen ihrer ehemaligen Schüler hält sie Briefkontakt, und regelmäßig zu Weihnachten erhält sie Besuch von diesen. Eines Nachts stehen zwei wildfremde verzweifelte Menschen vor ihrer Tür: Homan, ein Afroamerikaner, der taubstumm zu sein scheint, und Lynnie, ein junges Mädchen, das ebenfalls nicht spricht. Trotzdem gewährt sie ihnen Eintritt ins Haus und erkennt bald, dass sie auf der Flucht sind. Sie sind aus der Anstalt für schwer Erziehbare und geistig Behinderte geflohen. Die skrupellosen, wenig zimperlichen Wächter der Anstalt tauchen wenig später bei Marthas Haus auf. Homan kann entkommen, Lynnie hingegen wird in die Anstalt zurückgebracht. Doch ihre Peiniger ahnen nichts davon, dass Lynnie bei ihrem Fluchtversuch ein Baby geboren und es bei Martha versteckt hat, welcher sie vor ihrer Abfahrt das Versprechen abringt, sich um die Kleine zu kümmern.

2.5.14

Sauerkrautkoma

von Rita Falk

Dorfpolizist Eberharter wird von Niederkaltenkirchen nach München zwangsbefördert, hat aber nicht vor, dort seine sehr autarke Arbeitsweise zu ändern. Da er den heimischen Hof aus Protest verlassen hat, weil dort sein ungeliebter Bruder Einzug gehalten hat, kommen ihn der Papa und die Oma in der bayrischen Metropole besuchen. Dabei wird das uralte Auto vom Papa geklaut - und taucht wenig später mit einer Leiche im Kofferraum wieder auf. Eberharter beschließt, dass dies sein neuer Fall wird - vom neuen Vorgesetzten lässt er sich ja eh nix sagen. Und seine Fälle pflegt er zu lösen... egal, auf welche Art und Weise.

18.4.14

Eine Handvoll Worte

von Jojo Moyes

Beschreibung:
1960: Jennifer Stirling erwacht in einem Londoner Krankenhaus und kann sich nicht mehr daran erinnern, wer sie ist und wie sie dort gelandet ist. Sie erfährt, dass sie einen Autounfall hatte. Schritt für Schritt muss sie versuchen, in ihr altes Leben an der Seite ihres vermögenden und einflussreichen Ehemanns Laurence Stirling zurückzukehren, doch sie merkt zunehmend, dass sie dieses luxuriöse Leben eigentlich nicht mehr führen möchte. Sie fühlt sich in ihrer Ehe unglücklich, einsam und ihr Dasein scheint ihr ohne tieferen Sinn. Bei dem Versuch, sich an ihre frühere Existenz zurückzuerinnern, stößt sie auf versteckte, sehr leidenschaftliche Briefe, die ihr ein Liebhaber geschrieben und lediglich mit „B“ unterzeichnet hat. Für Jennifer stellt sich nun die quälende Frage, wer und wo dieser Mann ist und was mit ihrer Liebe passiert ist.

11.4.14

Weil ich Layken liebe

von Colleen Hoover

Nach dem Tod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken gegen ihren Willen mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder von Texas nach Michigan. Doch schon bei ihrer Ankunft verliebt sie sich Hals über Kopf in ihren gut aussehenden Nachbarn Will. Der 21 jährige Will lebt allein mit seinem kleinen Bruder, da ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück – drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg: Will ist nämlich Laykens Literaturkunde – Lehrer an ihrer neuen Schule. Da er auf diesen Job angewiesen ist, müssen die beiden ihre Beziehung beenden. Will ist passionierter Poetry-Slammer und versucht, seine Schüler für Poesie und das Slammen zu begeistern, indem er sie in einen Club mitnimmt, in dem er öfters auftritt. Will und Layken fällt es äußerst schwer, ihre Gefühle zurückzuhalten und sich aus dem Weg zu gehen. Vor allem als ein erneuter Schicksalschlag Laykens Familie trifft...

21.3.14

Der Geschmack von Glück

von Jennifer E. Smith

Beschreibung:
Durch einen kleinen Tippfehler landet die E-Mail von Graham Larkin, heiß umschwärmter Teenie- und Filmstar, in Ellies Postfach. Eigentlich war sie für den Aufpasser für Grahams Hausschwein gedacht. Ellie klärt das Missverständnis sofort auf, doch die beiden schreiben sich trotzdem weiterhin, und es entsteht eine tolle E-Mail-Freundschaft. Sie „reden“ über Gott und die Welt, scherzen und flirten. Ellie ahnt jedoch nichts von der wahren Identität ihres Freundes. Dies ändert sich, als Graham Ellie endlich persönlich kennen lernen möchte und daher als Drehort für seinen neuen Film das kleine Küstenstädtchen in Maine vorschlägt, wo Ellie mit ihrer Mutter lebt und wo sie gerade einem Ferienjob in der Eisdiele nachgeht, um sich das erträumte Lyrikseminar in Harvard finanzieren zu können.