25.6.21

Nach vorn, nach Süden

von Sarah Jäger
März 2020 (Rowohlt Taschenbuch), 224 Seiten

Der Debütroman von Sarah Jäger ist ein Roadmovie par excellence. Die Hauptfigur, von allen wenig liebevoll „Entenarsch“ genannt, ist schuld daran, dass Jo verschwunden ist. Einfach weg. Und weil sie die einzige aus der Hinterhofclique ist, die über Auto und Führerschein verfügt, ist klar, wer den alten Corsa steuert. Im Schlepptau: Marie, Jos Ex-Freundin, und Can. Es ist Sommer, es ist heiß und sie haben bald auch eine heiße Spur.

18.6.21

Das kleine Friesencafé

von Janne Mommsen
Februar 2021 (Rowohlt Taschenbuch), 272 Seiten

Kapitän Hark Paulsen hat seinen letzten Arbeitstag auf der Fähre, die ihn wieder zurück nach Föhr bringt. Er kann nicht verstehen, warum er sich zur Ruhe setzen soll; in den letzten Jahren hat sich sein Leben voll und ganz auf diesem Schiff abgespielt, er hat jede Unwegsamkeit in den Griff bekommen und sein Schiff immer schadlos in den Hafen geführt. Aber die Reederei hat es so beschlossen.

11.6.21

Die Geschichte eines Lügners

von John Boyne
Januar 2021 (Piper), 432 Seiten

Maurice Swift ist jung, gutaussehend, charmant und Schriftsteller. Er kann gut erzählen, doch ihm fehlen die Geschichten. In Westberlin trifft er Erich Ackermann, der gerade mit einem großen Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Ackermann verfällt dem charmanten jungen Mann, der sich für alles, was er sagt, interessiert. Er nimmt ihn mit auf Lesereise durch Europa und erzählt ihm sein Geheimnis. Maurice veröffentlicht die Geschichte. Das ist Maurices Aufstieg in die Literaturwelt, und gleichzeitig Ackermanns Untergang.

4.6.21

Haifischzähne

von Anna Woltz
Oktober 2020 (Carlsen), 96 Seiten

Was soll ich sagen/schreiben? Würde Anna Woltz für Erwachsene schreiben, wäre „Haifischzähne“ ihr bereits dritter Bestseller. Das dünne, nicht mal 100 Seiten starke Buch erzählt die Geschichte von Atlanta und Finley, zwei Ausreißern, die sich dadurch kennenlernen, dass das Mädchen dem Jungen hinten ins Rad hineinfährt.