26.1.18

Wenn der Sturm kommt

von Tom Avery

Ned und Jamie sind ungleiche Zwillinge. Jamie „normal“, Ned schwer krank. Mukoviszidose nennt sich das Todesurteil. Schon lange gehen die beiden nicht mehr zur Schule. Ned aus Krankheitsgründen, Jamie, weil er sich um seinen Bruder sorgt. Sie werden von ihrer Mutter und vom Großvater unterrichtet. Der Großvater erzählt den Jungs Geschichten über unheimliche Meeresbewohner, die Wunder vollbringen. Fasziniert lauschen die Zwillinge diesen Erzählungen. Das Hobby der Brüder ist es, „wenn der Sturm kommt“ darauf zu warten, dass er wieder vergeht und dann los zu ziehen und viele angeschwemmte Fundstücke zu sammeln, die dann in der Garage gehortet werden. Eines Tages finden sie ein Lebewesen, nicht Mensch, nicht Fisch, das verletzt zu sein scheint und nehmen es mit in die Garage, wo sie es füttern und pflegen.

19.1.18

Die Party

von Elizabeth Day

Beschreibung:
Martin Gilmore ist anders als die anderen. Sein Vater starb noch vor seiner Geburt, aufgewachsen ist er in ärmlichen Verhältnissen bei seiner lieblosen, strengen Mutter. Er hasst sie bis zu heutigen Tag und vermeidet den Kontakt mit ihr, wo es nur geht.
Es gibt eigentlich nur einen Menschen, der ihm wirklich etwas bedeutet: Ben, sein bester Freund. Da kann auch seine Frau Lucy nicht mithalten. Auch wenn er sich nicht eingestehen will, so dreht sich in Martin Gilmores Leben doch nur alles darum, Ben zu gefallen, Ben ähnlich zu sein. Und Ben ist das absolute Gegenteil von Martin: weltoffen, attraktiv, humorvoll und sehr, sehr reich. Durch Ben lernt Martin die Welt der Oberschicht kennen, und er tut alles, um dazuzugehörigen. Dazu nimmt er auch die Schuld für einen tödlichen Autounfall auf sich.

12.1.18

Schritt für Schritt

von Herbjørg Wassmo

Leicht ist das Leben nicht für die Hauptperson dieses Buches, die in einer Zeit heranwächst, als Mädchen und Frauen noch nicht viel zu sagen haben und darum am besten auch kein Selbstvertrauen entwickeln sollen. Die Kindheit ist geprägt von Angst und Abscheu vor ihrem Stiefvater, epileptischen Anfällen und dem stetigen Versuch, die eigene Person nicht zu wichtig zu nehmen – genau so, wie es ihr durch Erziehung und Gesellschaft eingetrichtert wird. Kaum der Kindheit entronnen, wird sie selbst ungewollt schwanger, verfällt in tiefe Depressionen und will ihrem Leben ein Ende setzen. Dennoch geht es irgendwie weiter, sie kann eine Ausbildung abschließen, wenn sie auch nicht das machen kann, was sie sich insgeheim wünscht. Sie findet einen Ehemann, nimmt ihren unehelichen Sohn zu sich und bekommt eine Tochter. Mitten im anstrengenden Alltag mit zwei Kindern, einem Vollzeitjob und einem trinkenden, untreuen Ehemann beginnt sie zu schreiben.

5.1.18

Heute leben wir

von Emmanuelle Pirotte

Der Roman spielt am Ende des Zweiten Weltkrieges in den Ardennen. Eine Familie hat ein siebenjähriges jüdisches Mädchen bei sich aufgenommen. Als die Deutschen in das Dorf kommen, bringen sie das Mädchen zum Pfarrer. Dieser will es im Wald verstecken, als ein amerikanischer Jeep kommt. Er übergibt das Mädchen den beiden Soldaten. Es stellt sich heraus, dass es deutsche SS-Offiziere sind, getarnt als amerikanische Soldaten. Sie gehören zu einer SS-Spionageeinheit. Die “Operation Greif” verfolgt das Ziel, das zentrale Munitionslager der Alliierten in Antwerpen zu erobern.
Die beiden Soldaten treiben das Mädchen in den Wald, um es zu erschießen.