Alex, eine junge Frau, die aussieht wie ein Jugendlicher und nichts dafür tut, um als Frau erkannt zu werden, wohnt in Miete bei einer Familie, die keine Kinder, dafür einen Hund und einen Behinderten im Haus hat. Der Behinderte ist Gerard. Er kann sich kaum alleine bewegen, ist entsetzlich mager und kann nicht richtig sprechen, weil sein Gaumen verformt ist. Gerard ist der Bruder von Bertrand. Marlene, seine Frau, ist Hausfrau, zuweilen hysterisch und ungeheuer misslaunig, wenn es um Gerard geht. Bertrand, ein schweigsamer Typ, arbeitet in der nahen Hühnerfabrik, in der auch Alex wie so oft einen Gelegenheitsjob angenommen hat. Denn Alex ist andauernd auf Achse, mal arbeitet sie hier, mal dort, überall in Europa. Stets achtet sie darauf, wurzellos zu bleiben. Doch diesmal macht Gerard ihr die Sache schwer; sie kümmert sich um ihn, fährt ihn in einer Art Leiterwagen spazieren. Denn Gerard ist zwar behindert, aber nicht blöd. Und so lernt sie Cedric und Olivier kennen, junge Männer, die beide nicht so recht wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen. Mit Gerard wird dann aber schlagartig alles anders.
Dieses Buch eignet sich besonders für all jene, die – wenigstens zwischendurch – ein richtig schönes, ein bisschen kitschiges Happyend genießen können.

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