von Andrea Hirata Der zwölfjährige Ikal lebt mit seiner Familie auf der kleinen Insel Belitong im indonesischen Archipel. Er kommt aus sehr ärmlichen Verhältnissen. Sein Vater arbeitet im Tagebau, wo er bereits seit vierzig Jahren Zinnsand schaufelt und trotz der harten Arbeit hat die Familie kaum genug Geld zum Überleben.
Unterstützt von seinem Vater, der selbst weder lesen noch schreiben kann, besucht Ikal später, als einer der Besten seines Jahrgangs, die weiterführende Schule. Zusammen mit seinen Freunden Arai und Jimbron jobbt er nebenher noch als Hafenarbeiter, damit sein sehnlichster Traum, ein Stipendium an einer Universität in Paris, in Erfüllung geht. Ungeachtet der vielen Widrigkeiten, die Ikal auf seinem Weg bis dorthin erleiden muss, verliert er sein Ziel nie aus den Augen.
