von Fredrik Backman
Jahrelang war Britt-Marie nur für ihren Ehemann und seine Kinder da, kochte, pflegte den Balkon, putzte die Wohnung und verschloss vor allen Eskapaden ihres Mannes die Augen. Doch als dieser einen Herzinfarkt erleidet und sie von seiner Geliebten darüber informiert wird, muss sie den Tatsachen in die Augen blicken: mit ihren 63 Jahren verlässt sie ihn und tritt den schweren Weg zum Arbeitsamt an, da sie sich nun selbst versorgen muss. Mit der ihr eigenen Beharrlichkeit erhält sie, obwohl ungelernt, unerfahren und jenseits des normalen Anstellungsalters, tatsächlich einen Job als Hausmeisterin eines Jugendzentrums, das eigentlich schon längst geschlossen sein sollte. Es befindet sich in Borg, einer Kleinstadt an einer Durchfahrtstraße, und außer dem durch ein Versehen noch nicht abgewickelten Jugendzentrum gibt es hier so gut wie nichts mehr: keinen Fußballplatz, keinen Arzt, kein Postamt, keine Autowerkstatt… alles ist der Finanzkrise zum Opfer gefallen. Nur die Betreiberin der örtlichen Bar versucht, die ganzen geschlossenen Einrichtungen in Personalunion zu ersetzen. Und die noch zurückgebliebene Jugend des Ortes bemüht sich, ihre nicht vorhandenen Fußballtalente auf dem staubigen Parkplatz zu verbessern. Hierher kommt Britt-Marie, und eigentlich weiß sie gar nicht, was sie hier machen soll. Also fängt sie mit dem an, was sie am besten kann: putzen. Und so putzt sie sich langsam in die Herzen der Ortsansässigen und der Leser und findet sich ganz plötzlich als Fußballcoach einer Mannschaft wieder…
Backman hat ein Talent, Charaktere ganz langsam und behutsam zu entfalten und den Leser die Liebenswürdigkeit hinter der Schrulligkeit sehen zu lassen. Britt-Marie ist ein wunderbares Pendant zu dem Mann namens Ove, der auch im Kino die Herzen eroberte.
Jahrelang war Britt-Marie nur für ihren Ehemann und seine Kinder da, kochte, pflegte den Balkon, putzte die Wohnung und verschloss vor allen Eskapaden ihres Mannes die Augen. Doch als dieser einen Herzinfarkt erleidet und sie von seiner Geliebten darüber informiert wird, muss sie den Tatsachen in die Augen blicken: mit ihren 63 Jahren verlässt sie ihn und tritt den schweren Weg zum Arbeitsamt an, da sie sich nun selbst versorgen muss. Mit der ihr eigenen Beharrlichkeit erhält sie, obwohl ungelernt, unerfahren und jenseits des normalen Anstellungsalters, tatsächlich einen Job als Hausmeisterin eines Jugendzentrums, das eigentlich schon längst geschlossen sein sollte. Es befindet sich in Borg, einer Kleinstadt an einer Durchfahrtstraße, und außer dem durch ein Versehen noch nicht abgewickelten Jugendzentrum gibt es hier so gut wie nichts mehr: keinen Fußballplatz, keinen Arzt, kein Postamt, keine Autowerkstatt… alles ist der Finanzkrise zum Opfer gefallen. Nur die Betreiberin der örtlichen Bar versucht, die ganzen geschlossenen Einrichtungen in Personalunion zu ersetzen. Und die noch zurückgebliebene Jugend des Ortes bemüht sich, ihre nicht vorhandenen Fußballtalente auf dem staubigen Parkplatz zu verbessern. Hierher kommt Britt-Marie, und eigentlich weiß sie gar nicht, was sie hier machen soll. Also fängt sie mit dem an, was sie am besten kann: putzen. Und so putzt sie sich langsam in die Herzen der Ortsansässigen und der Leser und findet sich ganz plötzlich als Fußballcoach einer Mannschaft wieder…
Backman hat ein Talent, Charaktere ganz langsam und behutsam zu entfalten und den Leser die Liebenswürdigkeit hinter der Schrulligkeit sehen zu lassen. Britt-Marie ist ein wunderbares Pendant zu dem Mann namens Ove, der auch im Kino die Herzen eroberte.

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