von Haruki Murakami
Beschreibung:
Der namenlose Ich-Erzähler und erfolgreiche Portrait-Maler reist, nachdem in seine Frau von einem Moment auf den anderen verlassen hat, ziellos durch Japan. Schließlich zieht er sich in ein abgelegenes Haus, das einem berühmten Künstler gehört, zurück. Eines Tages erhält er ein äußerst lukratives Angebot. Er soll das Porträt eines reichen Mannes anfertigen. Nach einigem Zögern nimmt er an, und Wataru Menshiki sitzt ihm fortan Modell. Doch der Ich-Erzähler findet nicht zu seiner alten Fertigkeit zurück. Das, was Menshiki ausmacht, kann er nicht erfassen. Wer ist dieser Mann, dessen Persönlichkeit er nicht erfassen kann?
Durch einen Zufall entdeckt der junge Maler auf dem Dachboden ein meisterhaftes Gemälde. Es trägt den Titel ›Die Ermordung des Commendatore‹ und stellt eine Szene aus der Oper „Don Giovanni“ dar. Er ist wie besessen von dem Bild, mit dessen Auffinden zunehmend merkwürdige Dinge um ihn herum geschehen, so als würde sich eine andere Welt öffnen. Er vertraut sich seinem Gönner Menshiki an, doch damit tritt er eine Lawine von ungeahnten Ereignissen los.
Fazit:
Murakami muss man mögen. Oder halt auch nicht. Ich bin eine begeisterte Murakami-Leserin, die Klarheit seiner Sprache und die leise Melancholie seiner Geschichten ziehen mich ausnahmslos in ihren Bann. Allerdings hatte ich bis jetzt immer Schwierigkeiten mit den surrealen Einschüben in seinen Geschichten. Eigenartigerweise hat es mich dieses Mal keineswegs irritiert, dass eine Idee die Gestalt des ermordeten Commendatore annimmt. Dazu sind die Geschichten ringsherum einfach viel zu geschickt miteinander versponnen. Und auf die Fortsetzung möchte ich keinesfalls verzichten.
Empfehlung:
Es gibt wahrscheinlich ich jeder Bibliothek die treuen Murakami - Leser. Und vielleicht gewinnt man mit diesem auch ein paar neue. Allerdings müssen sie Kunst- und Musikliebhaber sein; die Ausführungen über klassische Musik, Jazz und japanische Kunst kann man notfalls auch überspringen.
Beschreibung:
Der namenlose Ich-Erzähler und erfolgreiche Portrait-Maler reist, nachdem in seine Frau von einem Moment auf den anderen verlassen hat, ziellos durch Japan. Schließlich zieht er sich in ein abgelegenes Haus, das einem berühmten Künstler gehört, zurück. Eines Tages erhält er ein äußerst lukratives Angebot. Er soll das Porträt eines reichen Mannes anfertigen. Nach einigem Zögern nimmt er an, und Wataru Menshiki sitzt ihm fortan Modell. Doch der Ich-Erzähler findet nicht zu seiner alten Fertigkeit zurück. Das, was Menshiki ausmacht, kann er nicht erfassen. Wer ist dieser Mann, dessen Persönlichkeit er nicht erfassen kann?
Durch einen Zufall entdeckt der junge Maler auf dem Dachboden ein meisterhaftes Gemälde. Es trägt den Titel ›Die Ermordung des Commendatore‹ und stellt eine Szene aus der Oper „Don Giovanni“ dar. Er ist wie besessen von dem Bild, mit dessen Auffinden zunehmend merkwürdige Dinge um ihn herum geschehen, so als würde sich eine andere Welt öffnen. Er vertraut sich seinem Gönner Menshiki an, doch damit tritt er eine Lawine von ungeahnten Ereignissen los.
Fazit:
Murakami muss man mögen. Oder halt auch nicht. Ich bin eine begeisterte Murakami-Leserin, die Klarheit seiner Sprache und die leise Melancholie seiner Geschichten ziehen mich ausnahmslos in ihren Bann. Allerdings hatte ich bis jetzt immer Schwierigkeiten mit den surrealen Einschüben in seinen Geschichten. Eigenartigerweise hat es mich dieses Mal keineswegs irritiert, dass eine Idee die Gestalt des ermordeten Commendatore annimmt. Dazu sind die Geschichten ringsherum einfach viel zu geschickt miteinander versponnen. Und auf die Fortsetzung möchte ich keinesfalls verzichten.
Empfehlung:
Es gibt wahrscheinlich ich jeder Bibliothek die treuen Murakami - Leser. Und vielleicht gewinnt man mit diesem auch ein paar neue. Allerdings müssen sie Kunst- und Musikliebhaber sein; die Ausführungen über klassische Musik, Jazz und japanische Kunst kann man notfalls auch überspringen.

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