19.5.23

Einfach nur Paul

von Tania Witte
Oktober 2022 (Arena), 272 Seiten

Pauls Leben ist ganz schön kompliziert. Seine große Liebe Amira ist asexuell, sein Vater stresst ihn mit Latein, die Band, in der er singt, ist auch nicht so ganz das Wahre. Weil Paul auch nicht ganz der Wahre für die Band ist, sich das aber nicht zu sagen traut.

Als seine Schwester Linn für eine Biologie-Aufgabe die Blutgruppen der Familienmitglieder ermittelt, kommt heraus, dass mit Paul etwas ganz und gar nicht stimmt. Drei Leute haben 0 negativ, Paul B negativ. So what? Ist er adoptiert? Ist sein Vater nicht sein Vater? Nein und nochmal nein. Seine Mutter, die wunderbarste aller Mütter, ist nicht seine Mutter. Also macht Paul sich auf die Suche. Nach seiner Mutter, die dann so ganz anders ist, als erwartet. Zuerst macht er aber noch die Bekanntschaft von Em mit den blauen Haaren. Und verlässt die Band.

Mein Fazit:
Gendergeschichte ich weiß nicht die wievielte. Trotzdem spannend und lesenswert.

Empfehlung (diesmal an die Autorin):
Gern mal vom Mainstream abweichen.

Michaela Grüner, Stadtbibliothek Bruneck

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