31.12.21

Sechs Leben

von Véronique Petit
Februar 2021 (Mixtvision), 223 Seiten

Katzen haben sieben Leben – so heißt es zumindest im Volksmund. Stimmen tut das nicht. Gabriel hat sechs Leben. Das stimmt. Mit Test und Brief offiziell bestätigt.

Sechs Leben bringen Anerkennung in der Schule. Nur die schöne Mila beeindruckt das kein Fünkchen. Dabei hat die nur ein Leben. Und das rettet Gabriel, indem er eines von seinen opfert. Er opfert noch eines für einen jüngeren Mitschüler, der fast von einem Lastwagen überfahren wird, zwei „verliert“ er leichtfertig beim Fallschirmspringen und eines braucht er für sich selber, nachdem eine schwere Krankheit bei ihm diagnostiziert wird und es Komplikationen bei der Operation gibt. Bleibt noch eines von sechs Leben. Und selbst dieses muss er noch aufs Spiel setzen, um endlich Anerkennung von den Mitschüler*innen und der eigenen Familie zu erhalten.

Mein Fazit:
Absolut schräges Buch zu einem sehr ernsten, fast philosophischen Thema. Was ist ein Menschenleben wert?

Empfehlung:
Freund*innen des schwarzen Humors, tretet vor! Ich für mich fand es eher mittelmäßig.

Michaela Grüner, Stadtbibliothek Bruneck

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